Hirschbrunft im Sellraintal

Im Herbst lädt das Sellraintal zum ganz besonderen Naturschauspiel, wenn Platzhirsch und Beihirsch um ihre Favoritin kämpfen
Im Herbst lädt das Sellraintal zum ganz besonderen Naturschauspiel, wenn Platzhirsch und Beihirsch um ihre Favoritin kämpfen ©Innsbruck Tourismus

Zu Besuch beim Platzhirsch – Hirschbrunft im Sellraintal

Egal wo man in Innsbruck unterwegs ist – die einmalige alpine Natur, die die Stadt umgibt, ist allgegenwärtig. Im Herbst lädt das Sellraintal zum ganz besonderen Naturschauspiel, wenn Platzhirsch und Beihirsch um ihre Favoritin kämpfen.

Man könnte meinen, die majestätischen Tiere haben sich für ihre Revierkämpfe extra eine ganz besonders malerische Kulisse ausgesucht: Wenn sich die Wälder bunt zu verfärben beginnen und abendliche Nebelwolken eine nahezu mystische Landschaft entstehen lassen, schallt der Revierkampf der Hirsche im Bergsteigerdorf  St. Sigmund-Praxmar rund 30 km entfernt von der Tiroler Landeshauptstadt.

Im Sellraintal, in dem die Natur im Jahreskreislauf eine ganz besondere Rolle spielt, haben Gäste schon seit mehreren Jahren die Möglichkeit, das Schauspiel selber mitzuerleben.

Bestens ausgerüstet: Swarovski – Optik Ferngläser für die Hirschbrunft-Woche

Den Auftakt zur Hirschbrunft-Woche (27. September – 01. Oktober 2017) stellt der „Jagahoangascht“ dar, bei dem nicht nur das Programm vorgestellt wird und wohl so manch Jägerlatein auf den Stubentisch im Alpengasthof Praxmar ausgebreitet wird, sondern auch die hochwertigen Ferngläser, die Swarovski Optik für die Teilnehmer zur Verfügung stellt, ausgegeben werden.

Gleich im Anschluss an den „Jagahoangascht“ gibt es vielleicht schon die erste Gelegenheit, das brunftige Röhren der Tiere zu hören bzw. sie vielleicht sogar beim Buhlen um die attraktivste Hirschkuh zu beobachten: Nahe dem Alpengasthof Praxmar finden sich ab ca. 20.30 Uhr Platzhirsch & Co. regelmäßig ein.

Apropos Platzhirsch – so heißt der Hirsch, der in der Brunftzeit das Rudel beherrscht, wirklich. Und so erklärt sich, warum so mancher Herr der Schöpfung mit diesem „Ehrentitel“ ausgezeichnet wird. Vielleicht wird er ja auch von „Beihirschen“ begleitet – im Hirschrudel sind das die untergeordneten, rangniederen Tiere des Rudels.    

Gleich am nächsten Tag geht es in der Früh mit Jäger Luis Melmer zur Pirschwanderung zum Gletscher. In der ursprünglichen Region, die auch Heimat zahlreicher geschützter Pflanzen und Tiere ist,  gibt es natürlich nicht nur Rotwild – mit etwas Glück kann man Murmeltiere, Gämsen oder sogar den König der Lüfte erspähen….  Der erfahrene Jäger begleitet das Programm, das schon viele Teilnehmer zu Stammgästen gemacht hat, bereits seit vielen Jahren – und hat auch einige Anekdoten zu erzählen: „Ich freue mich, dass die Teilnehmer so interessiert sind. Am Ende der Woche kehren sie auf jeden Fall mit viel mehr Wissen über unsere Natur nach Hause zurück. Ein Reh verwechselt dann keiner mehr mit einem Hirsch – so wie es oft passiert“.  Mit einem Tag ganz im Zeichen des Fischreichtums des Tals (Preisfischen & Preisschießen), einer naturkundlichen Almwanderung, die zur Schefalm und Äusserer Alm führt und einem „Hirschbrunftfestl“ stehen weitere Höhepunkte für Naturliebhaber auf dem Programm. Natürlich steht das Thema „Wild“ in den Herbstwochen auch kulinarisch im Mittelpunkt – die Gasthöfe des Tales bitten zur Wildbret Woche. 

Witterungsbedingte Programmänderungen vorbehalten – weitere Infos und Programm unter www.sellraintal.at

 

Bilder zur Presseinformation

  • Im Herbst lädt das Sellraintal zum ganz besonderen Naturschauspiel, wenn Platzhirsch und Beihirsch um ihre Favoritin kämpfen

  • Wenn sich die Wälder bunt zu verfärben beginnen offenbart sich die Schönheit der einmaligen Naturlandschaft in den Bergsteigerdörfern im Sellraintal

  • Den Unterschied zwischen Reh und Hirsch kennen die Teilnehmer der Hirschbrunft-Woche nach den lehrreichen Tagen genau

  • Mit Ferngläsern von Swarovski Optik ausgerüstet entdecken die Teilnehmer der Hirschbrunft Woche die einmalige Naturlandschaft des Tales