Nauders und die Skiarena Vinschgau bilden gemeinsamen Kartenverbund

Es ist eine Skipass-Allianz von großer touristischer Attraktivität und hoher Symbolkraft: Ab der Wintersaison 2017/18 wird der größte Kartenverbund zwischen Nord- und Südtirol Realität. Sulden, Trafoi, Watles, Schöneben, Haideralm und Nauders bieten ihren Gästen mit einem gemeinsamen Skipass 211 grenzüberschreitende Pistenkilometer.

Ab der Wintersaison 2017/18 sind die Bergbahnen Nauders im größten Kartenverbund zwischen Nord- und Südtirol vertreten.
Ab der Wintersaison 2017/18 sind die Bergbahnen Nauders im größten Kartenverbund zwischen Nord- und Südtirol vertreten. ©Bergbahnen Nauders / Martin Lugger

Vertreter der Nauderer Bergbahnen und der Skiarena Vinschgau haben in den vergangenen Wochen intensive Gespräche über ein näheres Zusammenrücken geführt. Dabei herausgekommen ist ein gemeinsames Produkt, das Wintersportlern am Reschenpass und im Vinschgau ein Skierlebnis mit einer völlig neuen Dimension bietet. Alle Mehrtageskarten ab zwei Tagen Gültigkeit bilden ab dem Winter 2017/18 die gemeinsame Eintrittskarte in jedes der beteiligten Skigebiete. Für die gesamte Tourismusregion schafft das grenzüberschreitende Angebot eine prominente Visitenkarte im internationalen Wettbewerb. Sulden, Trafoi, Watles, Schöneben, Haideralm und Nauders bieten ihren Gästen ab Dezember 2017 insgesamt 211 Kilometer Skivergnügen. „Wir positionieren uns bewusst als gemeinsame Ski-Region. Der vergangene Winter hat uns zwar bewiesen, dass wir auch als einzelne Gebiete gut bestehen können. Die künftige Ausrichtung orientiert sich aber ganz klar an den Bedürfnissen unserer Kunden, die sich ein entsprechend abwechslungsreiches und gebündeltes Angebot erwarten. In Summe bietet eine regionale Kooperation allen Beteiligten die Chance einer noch dynamischeren touristischen Entwicklung“, erklären Karl Stecher und Manfred Wolf, Vorstände der Nauderer Bergbahnen AG.

Größter gemeinsamer Skipass von Nord- und Südtirol

Das Signal nach außen und nach innen ist ein unübersehbares. Es entsteht der größte grenzüberschreitende Kartenverbund zwischen Nord- und Südtirol. Nach einem Jahr Nachdenk- und Entwicklungspause folgt dem früheren „Skiparadies Reschenpass“ somit ein deutlich größeres Nachfolgeangebot. „Die Gespräche haben in einem absolut positiven Klima stattgefunden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir waren uns in einem sehr frühen Stadium der Verhandlungen darin einig, dass im Sinne unserer Gäste das einzig vernünftige Ziel in einem gemeinsamen Skipass bestehen kann“, so Andreas Lechthaler, Präsident der Schöneben AG.

Entwicklung einer neuen Marke

In den kommenden Wochen feilen die Marketingverantwortlichen auf Nauderer und Vinschger Seite nun am konkreten Markennamen des künftigen Kartenverbundes. Auch die Skipasspreise werden miteinander definiert. „Diese Entwicklung braucht noch einige Wochen Zeit. Wir wollen auch hier ein fundiertes Ergebnis vorlegen können. Vorab geht es darum, den Betrieben der Region und vor allem auch unseren vielen Stammgästen zu signalisieren, wohin die Reise von Nauders und dem Vinschgau ab dem kommenden Winter geht - nämlich hin zu einem noch größeren und noch attraktiveren Regionsangebot“, betont Erich Pfeifer, Geschäftsführer der Seilbahnen Sulden.

Die Vertreter der Seilbahnen und Gemeinden freuen sich über die Einigung zum neuen Kartenverbund (v.li.): Günther Bernhart (Watles), Heinrich Tumler (Sulden), Erich Pfeifer (Sulden), Karl Stecher (Nauders), Helmut Spöttl (Nauders), Franz Prieth (Graun), H
Die Vertreter der Seilbahnen und Gemeinden freuen sich über die Einigung zum neuen Kartenverbund (v.li.): Günther Bernhart (Watles), Heinrich Tumler (Sulden), Erich Pfeifer (Sulden), Karl Stecher (Nauders), Helmut Spöttl (Nauders), Franz Prieth (Graun), H ©Bergbahnen Nauders
Stellvertretend für die beteiligten Gemeinden und Seilbahnen präsentierten Erich Pfeifer (Seilbahnen Sulden), Andreas Lechthaler (Schöneben AG), Karl Stecher (Bergbahnen Nauders), Helmut Spöttl (BM Nauders) und Franz Prieth (Gemeindereferent Grauns) den n
Stellvertretend für die beteiligten Gemeinden und Seilbahnen präsentierten Erich Pfeifer (Seilbahnen Sulden), Andreas Lechthaler (Schöneben AG), Karl Stecher (Bergbahnen Nauders), Helmut Spöttl (BM Nauders) und Franz Prieth (Gemeindereferent Grauns) den n ©Bergbahnen Nauders
"Die Kooperation bildet die Chance einer noch dynamischeren touristischen Entwicklung", sind die Vorstände der Nauderer Bergbahnen AG Manfred Wolf (li.) und Karl Stecher (re.) überzeugt
"Die Kooperation bildet die Chance einer noch dynamischeren touristischen Entwicklung", sind die Vorstände der Nauderer Bergbahnen AG Manfred Wolf (li.) und Karl Stecher (re.) überzeugt ©Bergbahnen Nauders

Bilder zur Presseinformation

  • Ab der Wintersaison 2017/18 sind die Bergbahnen Nauders im größten Kartenverbund zwischen Nord- und Südtirol vertreten.

  • Die Vertreter der Seilbahnen und Gemeinden freuen sich über die Einigung zum neuen Kartenverbund (v.li.): Günther Bernhart (Watles), Heinrich Tumler (Sulden), Erich Pfeifer (Sulden), Karl Stecher (Nauders), Helmut Spöttl (Nauders), Franz Prieth (Graun), H

  • Stellvertretend für die beteiligten Gemeinden und Seilbahnen präsentierten Erich Pfeifer (Seilbahnen Sulden), Andreas Lechthaler (Schöneben AG), Karl Stecher (Bergbahnen Nauders), Helmut Spöttl (BM Nauders) und Franz Prieth (Gemeindereferent Grauns) den n

  • "Die Kooperation bildet die Chance einer noch dynamischeren touristischen Entwicklung", sind die Vorstände der Nauderer Bergbahnen AG Manfred Wolf (li.) und Karl Stecher (re.) überzeugt