Tirols Spielplätze am Berg

Kinder lieben Spielplätze, und welcher Spielplatz ist schöner als die Natur? In Tirol entdecken Familien zahlreiche außergewöhnliche Spielplätze am Berg – dabei lernen Kinder einerseits Wissenswertes über die alpine Flora und Fauna, andererseits bieten viele der Spielplätze Action und Spaß. Die qualitätsgeprüften Tiroler Sommer-Bergbahnen machen Tirols Spielplätze am Berg zu beliebten Ausflugszielen für Familien.

Lädt im Sommer zum Baden ein: Der Bergerlebnispark Hög in Serfaus-Fiss-Ladis.
Lädt im Sommer zum Baden ein: Der Bergerlebnispark Hög in Serfaus-Fiss-Ladis. ©Tirol Werbung/Michael Gams

Wenn von einem Spielplatz die Rede ist, stellen sich die meisten Eltern wohl Schaukeln, Sandkisten oder Rutschen vor. Aufgrund der gebirgigen Topographie und der perfekten Infrastruktur der qualitätszertifizierten Tiroler Sommer-Bergbahnen finden Urlaubsgäste und Einheimische in Tirol auch am Berg Spielplätze vor. Viele dieser „Spielplätze“ sind allerdings viel mehr als das – einige von ihnen vermitteln auf spielerische Weise Wissen über die alpine Flora und Fauna, andere garantieren einen actionreichen Tag für die ganze Familie.

Spielplätze am Berg als Wissensvermittler

Wenn von der holzig duftenden „Königin der Alpen“ die Rede ist, dann geht es um die Zirbe. Wer mit der Bergbahn in Jerzens im Pitztal auf den Hochzeiger fährt, entdeckt dort einen der ältesten Zirbenwaldbestände in ganz Tirol. Wie wertvoll das Holz dieses Baumes ist, vermittelt der ZirbenPark auf einem Rundwanderweg, der vor allem Kindern Spaß macht. Unterwegs können sie Späne für das eigene Zirbenkissen hobeln, bei einem Wissensquiz mitmachen, ihre Geschicklichkeit beweisen oder auf einen Zirbenholzturm kraxeln. Das Beste an dem Turm ist für Kinder wohl die 16 Meter lange Rutsche. Alle Spielstationen im ZirbenPark bestehen großteils aus Zirbenholz.
Wo heute ein 1.869 Meter hoher Berg aufragt, wogte vor Jahrmillionen das urzeitliche Tethysmeer. Auf der Steinplatte, Europas einzigem Trockenriff, wurden zahlreiche Fossilien gefunden. Der ideale Platz also für den Triassic Park Waidring, wo Kinder in die Rolle von Paläontologen schlüpfen. Nach der Gondelfahrt auf 1.600 Meter Höhe lernen die Jungforscher, wie man das Alter von Fossilien bestimmt, entdecken versteinerte Korallen beim Wandern am „Triassic Trail“ und finden nebenbei heraus, wie die Urzeit Trias zu ihrem Namen kam. Sie buddeln im Sand nach Fossilien, klopfen Steine und fahren mit dem Floß übers Wasser. Eben alles, was echte Forscher so machen.

Spaß und Action am Berg für die ganze Familie

Ein Badesee, mitten am Berg?  Genau das erwartet Besucher, die in Serfaus-Fiss-Ladis mit der Gondelbahn zum Erlebnispark Hög in 1.800 Metern Höhe fahren. Im Winter dient der Högalmsee als Wasserspeicher für das Skigebiet, im Sommer ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Wer Lust hat, kann sich ein Tretboot, ein Kajak oder ein SUP ausleihen. Für kleine Kinder gibt’s einen Flachwasserbereich,  die Größeren vergnügen sich bei interaktiven Spielestationen mit selbsterklärenden Namen wie Holzkugelbahn, Kuhfladen-Trampolin und Riesenmilchkanne. Direkt beim See startet auch der „Schneisenfeger“, eine Familien-Coasterbahn. Und danach? Ab zur Grillstation am See oder zum Restaurant „Seealm“.
Die Geschichte von Ellmi ist schnell erzählt. Der junge Nachwuchszauberer Ellmatio wurde von seinem Lehrmeister in einen Frosch verwandelt. Um wieder ein Junge zu werden, muss er ein Rätsel lösen. Bei der Gipfelstation der Hartkaiserbahn Ellmau in 1.555 Metern Höhe tauchen Kinder in Ellmi’s Zauberwelt ein – sei es auf den Rätselstationen im Zauberwald oder im Kinderspielpark. Dort gibt’s eine Schnitzhütte, einen Streichelzoo, eine Kletterburg, einen Irrgarten, eine 15 Meter hohe Wasserspritze und sogar einen magischen Regenwald. Am Ende helfen die Kinder Ellmi vielleicht tatsächlich, sein Frosch-Dasein auf immer hinter sich zu lassen. Prädikat: Märchenhaft.
Erst durch die Innsbrucker Altstadt bummeln und eine halbe Stunde später auf 1.905 Metern aussteigen? Nein, das ist keine Fiktion, sondern Realität. Mit der Nordkettenbahn erreichen Einheimische und Besucher in kürzester Zeit einen hochalpinen Spielplatz. Und zwar die Sorte Spielplatz, die vor allem Abenteurer lieben. Zum Beispiel, wenn sie den Klettersteig am Hafelekar, den neuen Klettergarten oder den berüchtigten Nordketten-Singletrail am Downhillbike in Angriff nehmen. Oder wenn sie sich am „Kasermandl“ in den Flying Fox einklinken und zur Terrasse des Restaurant Seegrube schweben. Von dort aus gesehen wirkt Innsbruck wie eine Spielzeugstadt.

Weitere Infos: www.tirol.at/sommerbahnen

Bilder zur Presseinformation

  • Lädt im Sommer zum Baden ein: Der Bergerlebnispark Hög in Serfaus-Fiss-Ladis.

  • Alles rund um die Zirbe erfahren Kinder im Zirbenpark am Hochzeiger.

  • Ellmi's Zauberwelt in Ellmau am Wilden Kaiser.

  • Rasante Abfahrt mit dem "Schneisenfeger" in Serfaus-Fiss-Ladis.

  • Für kleine Urzeitforscher: Der Triassic Park auf der Steinplatte in Waidring.

  • Die Nordkette bedeutet Action und Entspannung mit Aussicht über Innsbruck.