Bergsommer Tirol – ein Vorgeschmack

Gipfel erobern, das Land auf zwei Rädern erfahren, gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen und Familienabenteuer erleben, Traditionen feiern und mit allen Sinnen genießen: Das alles ist der Bergsommer Tirol. Er zeigt, womit das Herz der Alpen im Sommer begeistert.

Beeindruckende Ausblicke über das sommerliche Tirol, das beschert der Adlerhorst bei Imst.
Beeindruckende Ausblicke über das sommerliche Tirol, das beschert der Adlerhorst bei Imst. ©Imst Tourismus / Martin Lugger

Tirol fühlen: Von oben und ganz nah
Hoch über der Welt werden Gedanken groß und Gefühle weit. Nicht umsonst zählt ein Gipfelerlebnis zu den erhabensten Momenten, welche die Natur dem Menschen bietet.

Beeindruckende Ausblicke über das sommerliche Tirol, das beschert der Adlerhorst bei Imst. Nur wenige Meter von der Bergstation Alpjoch entfernt, ragt hier eine acht Meter hohe Säule aus dem Fels. Auf ihr liegt die Panoramaplattform, die man über einen 13 Meter langen Steg erreicht. Von hier hat man freie Sicht auf das Ruhegebiet Muttekopf, auf seine Gipfel, Kare und Wälder. Und wer sich satt gesehen hat, den erwarten auf der neuen SunOrama-Terrasse weitere fantastische Aussichten auf Imst und das Gurgltal.

Die Berge mit anderen Augen sehen, das will auch der neue Wanderweg zur Breitspitze ermöglichen. Sanft in die Strecke eingebettet sind in regelmäßigen Abständen spezielle Fotopoints. Sie lenken den Blick auf kleine Details ebenso wie auf besonders imposante Bergformationen der Silvretta.

Hochgefühle  beschert auch die Wildspitzbahn am Pitztaler Gletscher. Ab 6. Juli bietet sie allen Sommerurlaubern Gelegenheit zum Ausflug in die Welt von Schnee und Eis. Auf dem Dach Tirols, auf 3.440 Metern Seehöhe, lässt sich im höchsten Café Österreichs gemütlich ein Kaffee genießen – mit  der Wildspitze zum Greifen nah.

Wer es schafft, noch vor dem Morgengrauen zur Gipfeltour aufzubrechen, der kann ihn erleben: den Moment, in dem sich die Sonne über den Horizont erhebt. Die Welt füllt sich wieder mit Licht und Wärme, ein neuer Urlaubstag beginnt, was könnte es Schöneres geben? Passend dazu laden 23 Hütten der Region Wilder Kaiser diesen Sommer zum Bergfrühstück: sie servieren würziges Bauernbrot, Almbutter, Aufstriche, Käse und Speck.

Tirol genießen: Schmecken, hören, schauen, staunen
Tirol und seine Bewohner, das Land und seine Leute, dieses Duo hat über die Jahrhunderte immer wieder köstliche Kombinationen hervorgebracht. Was wäre die Brettljause ohne Speck, was der Kirchtag ohne Kiachl? Zu diesen Fragen hat sich für Genießer inzwischen eine weitere gesellt: Was wäre die Kakaobohne ohne Grauviehmilch?

Seit 2001 schöpft der Landecker Konditormeister Hansjörg Haag seine „Tiroler Edle“-Schokoladen. Alpenrosenhonig, Preiselbeeren, Bergminze in Kombination mit hochwertigem Kakao aus Ghana und Südamerika: damit zaubert er ein verträumtes Lächeln auf Feinschmeckergesichter. Ein Teil des Geheimnisses liegt in der ausschließlichen Verwendung der Milch vom Grauvieh, einer der ältesten und mittlerweile seltensten Rinderrassen des Alpenraums. Wo diese sanften Tiere weiden, das können Kulinarik-Freunde ab diesem Sommer auf einer neu angelegten Genuss-Route selbst erleben. Sie führt auf den Venet, dem Hausberg Landecks, zur Gogles-Alm und zum Naturparkhaus Gachenblick. Und endet bei Hansjörg Haag selbst, der zur Schokoladenherstellung in seine Konditorei lädt.

Vom Geschmacks- zum Klangerlebnis: Kitzbühel bittet am 6. Juli einen Opernstar von Weltrang vor den Vorhang. Mezzosopranistin Elina Garanča lässt im Rahmen der neuen Kulturveranstaltung „Klassik in den Alpen“ ihre Ausnahmestimme erklingen. Vor dem malerischen Hintergrund der Kitzbüheler Alpen singt Elina Garanča unter Dirigent Karel Mark ChichonVerdi, den großen Meister der italienischen Oper.

Von der Klassik noch weiter zurück Richtung Vergangenheit: Ritter, Burgfräulein und Gaukler verwandeln vom 26. bis 28. Juli das Festungsensemble Ehrenberg in ein mittelalterliches Abenteuerland. Ein buntes Programm wartet hier auf die ganze Familie, es wird gesungen und gespielt, gefeiert und schaugekämpft. Ein sinnlicher Hochgenuss ist der historische Markt. Hier stehen sie, die Händler und Handwerker, bieten ihre Waren feil, feilschen um den besten Preis. Und wen das bunte Treiben hungrig oder durstig macht – fürs leibliche Wohl in vielerlei Form ist natürlich bestens gesorgt.

Tirol entdecken: Vom Salz, vom Wasser, von der Zeit – Tirols neue Themenwege
1492 – Mit der Erstaufschlagung des König Max Stollen beginnt für die Salzgewinnung in Tirol ein neues Kapitel. Rasch entsteht ein ausgeklügeltes Wechselspiel zwischen dem Bergwerk oben im Herz des Karwendel und den Sudhäusern drunten am Inn im Städtchen Hall. Kilometerlange Leitungen und Lieferwege durchziehen das Halltal, Gebäude entstehen, Stadt und Region blühen auf.

Auf dem Salz-Themenwanderweg, der im Sommer 2013 eröffnet wird, können Wanderer, vor allem Familien und Kinder, diese Geschichte neu entdecken. Vorbei an Kapellen, Brunnen und Soleleitungen nähert man sich dem Höhepunkt des Ausflugs – dem alten Stollen. Hier kann man einen Blick ins Innere des Berges werfen – beinahe so wie ihn die ersten Knappen vor über 500 Jahren getan haben.

Was wäre die Welt ohne Wasser? Öde und verloren. Daher steht das nasse, das essentielle Element ganz im Mittelpunkt des neuen Erlebniswegs bei Ehrwald in der Tiroler Zugspitzarena. Begleitet von Zugspitzi, dem Maskottchen der Region, geht es vorbei an 18 Stationen durch die malerische Wald-, Wiesen- und Berglandschaft. Dabei nimmt man viel Wissenswertes mit und garantiert die eine oder andere erfrischende Erinnerung.

Sie ist menschengemacht und universell, Alltagsthema und Philosophenstoff: Dem Thema Zeit aus vier unterschiedlichen Perspektivennähern sich die neu geplanten Rundwege am 11er, dem Hausberg von Neustift im Stubaital. Die Sonnenzeit beschäftigt sich mit Tag, Monat und Jahr. Dazu wurde eigens die größte begehbare Sonnenuhr des Alpenraums errichtet, Zeiterfassung zum An- und Begreifen. Der Weg Blütenzeit“ stellt den Rhythmus der Vegetation und der Landwirtschaft vor, die Steinzeit-Route thematisiert die Geologie und die Entstehung von Stein und Berg. Der Rundweg „Zeit der Tiere“ schließlich wird besonders Kinder faszinieren, die hier spielerisch das Leben der Waldtiere entdecken können.

Die Alpen entdecken – dazu bietet der Sommer in Tirol reichlich Gelegenheit – und die richtige Infrastruktur. Ob man sich bei den ersten paar Höhenmetern von den Tiroler Sommerbahnen unterstützen lässt oder sich beim Tierbeobachten auf die fachkundigen Nature Watch-Guides verlässt – der Einstieg in die weite Welt der Berge ist der Profis vor Ort immer ein Kinderspiel.

Tirol erobern: Neue Wege sind das Ziel
Für Freunde von Adrenalin und Action ist Tirol die richtige Adresse. Mountainbiken, Paragliden, Klettern, Raften, … - das Herz der Alpen lässt den Puls von Outdoorsportlern garantiert höher schlagen.

Hoch hinaus geht es auch im kommenden Sommer in Tirols Klettergärten und –steigen. So wartet unterhalb des Neunerköpfles im Tannheimertal die „Kanzel“ auf Kraxler mit Finger- und Zehenspitzengefühl. Die neuen Routen sind mit stabilen Haken, Umlenkketten und Karabinern ausgestattet, die Schwierigkeitsgrade 5 bis 9 bieten auch routinierten Sportlern reichlich Herausforderung.

Junge Einsteiger in den Aufstieg an der Felswand finden in der Region Achensee dazu ideale Bedingungen. Die Klettergebiete im Rofangebirge zeichnen sich durch Routen aus, die sich auch für kleine und große Anfänger eignen. Das Jugendprogramm der Region bietet im Sommer 2013 das Klettern gleich an zwei Wochentagen an. Am Buchauer Wasserfall geht es mit Slacklinen, Baumklettern und dem richtigen Abseilen so richtig zur Sache. Im Waldhochseilgarten Achenkirch warten spannende – und trotzdem gut gesicherte – Mutproben in 15 Meter Bodenhöhe.

Unter Anleitung auf Tuchfühlung mit dem Fels gehen können künftig auch die Teilnehmer des Wochen- und Kinderprogramms Galtür-Ischgl. Beim Ausflug in den Boulderpark „Silvapark“ kann jeder und jede seinen und ihren perfekten Fels entdecken und erobern. Erfahrene Bergführer verraten dabei ihre Tricks für die besten Moves. Dadurch hat man das Bouldern, das Klettern ohne Seil, dafür mit Schaumstoffmatte, rasch im Griff. So benötigen Kletternovizen die dicke Schaumstoffmatte, die beim Bouldern immer mit dabei ist, immer seltener.

In Berührung mit dem Berg kommt man auch in Tirols Klettersteigen. Über 100 dieser kniffligen Wege gibt es zwischen Arlberg, Kaiser und Lienzer Dolomiten. Neu dabei ist der Peter Kofler Klettersteig bei St. Jodok. Ausgezeichnet erreichbar über den Wipptaler Radweg bzw. mit dem Zug warten 650 abwechslungsreiche Meter im Schwierigkeitsgrad C, die unter anderem über zwei Seilbrücken führen. Sicherheitsausrüstung kann man unkompliziert in St. Jodok ausleihen.

Dem Spaß freien Lauf lassen – diesem Motto haben sich Tirols Hoch- und Waldseilgärten verschrieben. Zwischen mächtigen Stämmen auf Hängebrücken, an Seilzügen und Leitern unterwegs, können hier Groß und Klein ihre Geschicklichkeit und ihre Schwindelfreiheit beweisen. Neue Attraktionen garantieren auch im kommenden Sommer, dass der Fun-Faktor hoch bleibt. So hat man beispielsweise im XP Abenteuerpark Jerzens im Wipptal aufgerüstet. Wer sich auf die heiße Fahrt am Flying Fox – 80 bzw. 100 Meter Länge, rund 50 Meter über dem Boden – begibt, beweist eine ganze Menge Coolness.

Die Vertikale erobern – im Land der unzähligen Felswände sind die Möglichkeiten dazu reichlich. Bergsteiger, Kletterer und alle, die es werden wollen, können sich dabei auf die professionellsten Bedingungen verlassen, ob mit den Guides und Bergschulen vor Ort oder bei der Wartung der Routen. Eine Übersicht zu allen Neuerungen bietet www.climbers-paradise.com.

Mehr Informationen und Geschichten, die der Bergsommer Tirol erzählt, sind zu finden auf www.tirol.at.

Bilder zur Presseinformation

  • © Imst Tourismus / Martin Lugger © Imst Tourismus / Martin Lugger

    Beeindruckende Ausblicke über das sommerliche Tirol, das beschert der Adlerhorst bei Imst.

  • © Norbert Span © Norbert Span

    Auf dem 11er, dem Hausberg von Neustift im Stubaital, wurde die größte begehbare Sonnenuhr des Alpenraums errichtet.

  • © Naturparkregion Reutte © Naturparkregion Reutte

    Ritter, Burgfräulein und Gaukler verwandeln vom 26. bis 28. Juli das Festungsensemble Ehrenberg in ein mittelalterliches Abenteuerland.

  • © Tirol Werbung / Wilhelm © Tirol Werbung / Wilhelm

    Und was wäre ein Bergsommer Tirol ohne einen Sonnenaufgang auf dem Gipfel der Serles.