Über den Dingen stehen im Kaunertal.

Das Kaunertal schafft allein schon durch seine privilegierte Höhenlage Abstand zum Alltag. Bergsport in allen Spielarten, grandiose Aussichten von den gewaltigen Dreitausendern, Natur, Kultur – hier ist die Familie im Urlaub ganz oben angelangt. Und das ohne jegliche Schranken, denn das Kaunertal wurde jetzt als die beste barrierefreie Urlaubsregion Österreichs ausgezeichnet.

Das Kaunertal zeigt seinen Gästen die Schönheit der Natur
Das Kaunertal zeigt seinen Gästen die Schönheit der Natur ©Kaunertal Tourismus/Lugger

Umringt von Glockturmkamm, Kaunergrat und den Ötztaler Alpen ist das Kaunertal nicht von ungefähr das Tal der Wanderer und Bergsteiger. Hier findet garantiert jeder seinen Weg, um die Schönheiten der Natur zu entdecken – von sanften Höhenrücken bis zu mächtigen Berggipfeln, von bunten Blumenwiesen bis zu uralten Zirbenwäldern. Schon von weitem sichtbar ist die 3.518 Meter hohe Weißseespitze, das alpine Wahrzeichen des Tales. Geführte Wanderungen im Wochenprogramm des Tourismusverbandes und des Naturparks sowie die zahlreichen Hütten und Almen sorgen für Abwechslung. Nicht ganz so fitte Wanderer oder kleine Gäste kommen vielerorts auch mit den Bergbahnen hoch hinaus.

Auf den Spuren des Holderli Seppl
Ganz neu ist im Fernergries im hinteren Kaunertal der „Holderli Seppl Klettersteig“, benannt nach dem verdienten Kaunertaler Bergführer Sepp Praxmarer vulgo „Holderli Sepp“. Geklettert wird in Schwierigkeitsstufe B direkt am Bachverlauf neben dem Wasserfall, gut machbar für die ganze Familie. Nach knapp 1,5 Stunden ist das Ende des Klettersteigs beim sogenannten „Schnapsloch“ erreicht. Eine der spektakulärsten Routen in Tirol ist der „Anton-Renk Klettersteig“ in der Nähe von Fendels. Dank der örtlichen Kletterschulen haben auch Anfänger die Möglichkeit, beim Sport- oder Alpinklettern dem Felsen ganz nah zu kommen. Das Kaunertal ist übrigens Teil des „Climbers Paradise“, der umfangreichsten Online-Kletterplattform der Alpen.

Naturnähe ohne Stolpersteine für Familien
Die erste Anlaufstelle für Familien im Kaunertal ist das Naturparkhaus am „Gachen Blick“. Als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und als Informations- und Servicezentrum beherbergt es auch die faszinierende Ausstellung „3.000 Meter vertikal“. Diese eröffnet multimedial und interaktiv ganz neue Blickwinkel auf Pflanzen, Tiere und Menschen. Hoch hinaus führt der Gletscherlehrpfad auf den Gepatschferner, wo Flora, Fauna, Gesteine und Geschichte von der letzten Eiszeit bis heute anschaulich erklärt werden. Besonders eindrucksvoll: die begehbare Gletscherspalte unweit des Gletscherrestaurants. Auf dem Themenweg „Heimische Tierwelt“ – auch mit Kinderwagen begehbar – entlang des Fendler Almweges wird die alpine Tiervielfalt vorgestellt. Ebenfalls oberhalb von Fendels, am Sattelboden, befindet sich der Abenteuerspielplatz mit Baumhaus, Trampolinanlage, Wasserspielplatz, Erlebnis-Rundweg und Kneippanlage. Und auf dem kinderwagentauglichen Kaunertaler Talwanderweg erklären die phantasievollen Spielstationen die Natur. Das Kinder-Wochenprogramm des Kaunertales beinhaltet unter dem Motto „Draußen hausen“ viel Action, Spiel, Spaß und Spannung. Mit der „Bibicard“ haben Kids
die Eintrittskarte zum Kinder- und Abenteuerprogramm in der Hand.

Wasser marsch: Von Raftingtour bis Badesee
Erhöhtes Tempo ist bei einer Raftingtour auf dem Inn zu erwarten, der Abschnitt zwischen Pfunds und Prutz ist eines der beliebtesten Raftingreviere Europas. Ganz besondere Wasserspiele in hochalpiner Natur versprechen die zahlreichen tosenden Wasserfälle im Kaunertal. Der Verpeil-Wasserfall ist vom Ortszentrum Feichten bequem in fünf Gehminuten erreichbar. Genüssliche Erholung im Wasser und in der Sauna bietet das Hallenbad im Kaunertal-Center in Feichten. Wenn draußen die Sonne lacht, sind große und kleine Wasserratten am Schnadiger Weiher in Kaunerberg, am nahegelegenen Badesee Ried oder im Erlebnisfreibad Prutz ganz in ihrem Element.

3-Länder-Rad- und Bikearena
Vom Kaunertal über das Inntal bis zum Reschenpass erleben Biker schier endlose Möglichkeiten zum Straßenradfahren und Mountainbiken. Der Höhepunkt im Kaunertal: die Panoramastraße zum Kaunertaler Gletscher. Insgesamt 2.200 Kilometer mit 80.000 Höhenmetern stehen den Radlern in der Region Nauders – Tiroler Oberland – Kaunertal zur Verfügung. Gäste, die zum Fahrt- auch gerne etwas Rückenwind spüren, können sich eines der elektrisch betriebenen Movelo-Räder ausleihen und dank eines dichten Netzes an Ladestationen auch ohne große Anstrengung die schönsten Bikeziele erreichen.

Kultur gestern und heute
Ein Zeugnis dafür, wie der Mensch die Natur formt, ist der 996 Meter lange, begehbare Gallruthstollen, der vor vielen Jahren in den Fels gehauen wurde, um das wertvolle Wasser zu den Trockenhängen des Kaunerberges zu bringen. Am Ende des Stollens öffnet sich ein märchenhaftes Hochtal in dem die urige Gallruthalm liegt. Die Kaunertaler Gletscherstraße ist eine beeindruckende Ingenieursleistung und eine der schönsten Hochgebirgsstraßen Österreichs. 26 Kilometer, 29 Kehren und einen Höhenunterschied von 1.500 Meter muss man zurücklegen, um auf 2.750 Meter direkt am Gletscher anzukommen. Spannend sind aber auch Besuche auf der Burg Berneck, in den Schlosshäusern Kauns, der Wallfahrtskirche Kaltenbrunn, im Talmuseum oder im Flügelmuseum Nufels sowie eine Besichtigung des vorchristlichen Brandopferplatzes beim Naturparkhaus Kaunergrat.

Barrierefrei bis auf 3.108 Meter
Es ist wohl einzigartig, dass ein hochalpines Gebirgstal bis auf eine Höhe von 3.108 Metern barrierefrei erreichbar ist. Denn dank einer besonderen Initiative ist das Kaunertal trotz seiner alpinen Lage ein idealer Urlaubsort für Familien mit Kinderwägen sowie gehbehinderte Gäste, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind: Über die Hochgebirgsstraße kommt man mit dem Auto bis zum Gletscherrand und auch das Gletscherrestaurant ist barrierefrei. Im Tal gibt es das erste Viersterne-Rolli-Hotel der Alpen, weitere rollstuhlgerechte Unterkünfte und öffentliche Einrichtungen wie Naturparkhaus, Tourismusbüro und Hallenbad. Rolli-Fahrer können mit Swiss Tracs (kleine Zuggeräte für Rollstühle) als Aufstiegshilfen die Bergwelt erkunden oder problemlos mit den Kaunertaler Gletscherbahnen die Aussichtsplattform mit Dreiländerblick auf 3.108 Metern Höhe besuchen. Dieses Angebot wurde kürzlich mit dem EDEN Award ausgezeichnet. EDEN, European Destinations of Excellence, ist ein Projekt zur Förderung nachhaltiger Tourismusmodelle in der EU. Zusätzlich wurde das Kaunertaler Engagement auch mit dem Tirol Touristica 2013 gewürdigt, einer der höchsten Tourismuspreise in Tirol.

Alles auf eine Karte gesetzt
Die Summercard, die jeder Gast bei der Ankunft von seinem Vermieter kostenlos erhält, ist im Kaunertal der ideale Reisebegleiter im Scheckkartenformat. Eintritte in Freizeit- und Kultureinrichtungen, die Teilnahme am Wochenprogramm „Der Natur auf der Spur“, das Kinder-Ferienprogramm und vieles mehr sind mit der Summercard gratis. Sensationell ab dieser Saison: die freie Benützung der ÖBB-Postbusse von Landeck bis Nauders inkl. Kaunertal, Serfaus-Fiss-Ladis und nach Samnaun (CH) sowie des Naturparkbusses mit freiem Eintritt in die Ausstellungen im Naturparkhaus Kaunergrat! Bei vielen weiteren Einrichtungen gibt es tolle Ermäßigungen. Die Zusatzkarte Summercard GOLD verschafft Gästen noch mehr Vorteile: Einrichtungen wie zwölf Bergbahnen, die Kaunertaler Gletscherstraße und – ganz neu – die Grenzfeste Altfinstermünz können GOLD-Karteninhaber gratis nutzen bzw. besuchen, bei der Karlesjochbahn am Kaunertaler Gletscher gibt es eine Ermäßigung. Ebenfalls inkludiert sind alle Leistungen der Summercard. Ab sofort ist die Summercard GOLD auch für „3 in 4 Tagen“ (35,00 Euro) erhältlich, zusätzlich zur bisherigen Version „6 in 7 Tagen“ (46,00 Euro). Kinder bis Jahrgang 1999 frei!