Tiroler Festspiele Erl stellen Spielplan 2026/2027 unter das Leitmotiv „Sehnsucht“
Aktualisiert am 03.04.2026
Kufstein/Erl – Die Tiroler Festspiele Erl haben am 2. April ihren Spielplan für die Saison 2026/2027 präsentiert. Unter dem programmatischen Leitmotiv „Sehnsucht“ spannt sich das kommende Festspieljahr über vier Saisonen und verbindet Oper, Konzert und spartenübergreifende Formate zu einem inhaltlich geführten Gesamtprogramm.
Das Thema „Sehnsucht“ bildet den inhaltlichen Rahmen der neuen Spielzeit und zieht sich als roter Faden durch alle Formate. Gemeint ist dabei sowohl die Sehnsucht nach der Ferne und dem Unbekannten als auch nach Nähe, künstlerischem Ausdruck und innerer Erfahrung. Die Tiroler Festspiele Erl unter der künstlerischen Leitung von Intendant Jonas Kaufmann greifen dieses Spannungsfeld bewusst auf und führen es in unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven zusammen.

Strukturell bleibt die Einteilung in vier Saisonen bestehen: Den Auftakt bildet der „Ausklang“ im Oktober 2026, gefolgt von der Wintersaison rund um die Weihnachtszeit, den Osterfestspielen sowie dem Sommerprogramm 2027. Ergänzt werden diese durch die Reihe „Zwischentöne“, die ganzjährig zusätzliche Akzente setzt.
Konkrete programmatische Schwerpunkte zeigen sich insbesondere in der Wintersaison: Mit Giuseppe Verdis La traviata steht eines der zentralen Werke des Opernrepertoires erneut auf dem Spielplan, ergänzt durch konzertante Aufführungen wie Nabucco sowie Gaetano Donizettis Anna Bolena. Auch traditionsreiche Formate wie das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach oder das Silvester- und Neujahrskonzert bleiben feste Bestandteile des Programms.
Die Osterfestspiele widmen sich 2027 unter anderem Wolfgang Amadeus Mozart und rücken mit Richard Wagners Parsifal ein Werk ins Zentrum, das sich mit Fragen von Spiritualität und Transzendenz auseinandersetzt. Im Sommer folgen großformatige Produktionen wie Tristan und Isolde sowie selten gespielte Werke wie Der ferne Klang von Franz Schreker.

Die Tiroler Festspiele Erl sind Teil der KUltura-Initiative im Kufsteinerland und zählen zu den zentralen kulturellen Leuchttürmen der Region. Als langjähriger Partner des Tourismusverbands leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Positionierung des Kufsteinerlands als Ganzjahresdestination.
Der Festspielort Erl steht dabei für eine besondere Verbindung aus Architektur, Landschaft und künstlerischem Anspruch: Das markante Festspielhaus, die hohe musikalische Qualität und die spezifische Atmosphäre des Ortes – eingebettet in die Natur Tirols – prägen die Wahrnehmung der Festspiele weit über die Region hinaus.
Georg Hörhager, Obmann des Tourismusverband Kufsteinerland: „Die Tiroler Festspiele Erl sind ein zentraler kultureller Anker für das Kufsteinerland. Mit der neuen Spielzeit wird das einmal mehr deutlich: Ein Programm, das große Werke des Repertoires mit neuen Zugängen verbindet und damit die Stärke des Standorts unterstreicht. Internationale Künstlerpersönlichkeiten, neue Impulse in den Formaten und eine konsequente Förderung junger Stimmen zeigen, wie lebendig und zukunftsgerichtet sich die Festspiele weiterentwickeln.“
Mit dem Spielplan 2026/2027 setzen die Tiroler Festspiele Erl ihren eingeschlagenen Weg fort und verbinden künstlerische Kontinuität mit inhaltlicher Weiterentwicklung.
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