Positive Bilanz: Zweite Ostersaison der Tiroler Festspiele Erl unter Intendant Jonas Kaufmann

Aktualisiert am 07.04.2026

+ Wiederaufnahme des Parsifal begeistert aufgenommen 
+ Über 3.500 Besucher:innen in Oper und Konzert, 96 Prozent Auslastung 
+ Insgesamt rund 4.000 Karten verkauft 

Tiroler Festspiele Erl Blick auf die Bühne Johannes Passion Ostern 2026
Ostern 2026 – Erfolgreiche Bilanz Tiroler Festspiele Erl © Tiroler Festspiele Erl Scheffold Media

Einen großen Publikumserfolg verzeichnete auch die zweite Ostersaison unter der Intendanz von Jonas Kaufmann, die am gestrigen 6. April 2026 zu Ende ging. Die beiden Opernvorstellungen und die drei Konzerte wurden von über 3.500 Personen besucht und waren somit zu 96 Prozent ausgelastet. Auch das Familienkonzert Wagnis Wagner lockte viele Zuschauer:innen an: Rund 500 Kinder und Erwachsene besuchten am Ostermontag die unterhaltsame musikalische Reise durch das Leben des Komponisten. Insgesamt wurden rund 4.000 Karten verkauft. 

In der Wiederaufnahme der Parsifal-Produktion von Regisseur Philipp M. Krenn aus dem Vorjahr überzeugte die nahezu komplett neue Solistenbesetzung. Jamez McCorkle gab sein gefeiertes Rollendebüt als Parsifal. Ricarda Merbeth erntete für ihre energiegeladene, erste szenische Darstellung der Kundry großen Applaus. Umjubelt wurden die Rollendarstellungen von René Pape als Gurnemanz, Michael Nagy als Amfortas und Audun Iversen als Klingsor sowie die musikalischen Leistungen des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl und ihres Chefdirigenten Asher Fisch. 

Aufführung Parsifal Tiroler Festspiel Erl Ostern 2026
Parsifal Tiroler Festspiel Erl Ostern 2026 © Tiroler Festspiele Erl

Barockmusik begeisterte mit unterschiedlichen Interpretationsansätzen in zwei Orchesterkonzerten. In der Benefiz-Matinee zugunsten von CONCORDIA Sozialprojekte war Händels Oratorium Israel in Egypt in der feinsinnigen Klangästhetik historisch informierter Musizierpraxis zu erleben. Heinz Ferlesch leitete das Ensemble Barucco, den Chor Ad Libitum sowie eine exquisite Solist:innen-besetzung. In der Johannes-Passion unter der engagierten Leitung von Tobias Wögerer musizierten das hauseigene Orchester und der Chor der Festspiele sowie ein ideal besetztes Solist:innen-ensemble, angeführt von „Evangelist“ Christopher Willoughby, der die Partie kurzfristig übernommen hatte. 

Ganz andere Musik wurde am Karsamstag im Festspielhaus Erl geboten, und sie motivierte 260 Personen, zum ersten Mal überhaupt ein Ticket bei den Tiroler Festspielen zu buchen. Der Bachchor Salzburg und die Bigband der Universität Mozarteum Salzburg brachten ihr Projekt Sacred Concert nach Erl mit. Duke Ellingtons geistliche Jazz-Suite bewegte mit ihren musikalisch verarbeiteten Glaubens- und Freiheits-Botschaften wie ihrem mitreißenden Sound die Zuhörer:nnen. 

Intendant Jonas Kaufmann: „Wir freuen uns über den großen Erfolg unseres diesmal besonders breit aufgestellten Osterprogramms, mit dem wir offenkundig viele Menschen erreichen konnten. Zahlreiche Besucher:innen waren zum ersten Mal bei uns, teilweise auch von weit her, und wenn wir ihre Reaktionen richtig deuten, dann werden sie nicht zum letzten Mal gekommen sein. Die Tiroler Festspiele Erl bieten zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes. Schön, dass sich das herumspricht.“ 

Die Sommersaison 2026 der Tiroler Festspiele Erl beginnt am 2. Juli und dauert bis 26. Juli. 

Detailinformationen und Karten:  https://www.tiroler-festspiele.at/#kalender|Sommer%2026

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Martin Riegler, Presse 
Mobil: +43 676 762 66 69
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