Alpbachtal Qriginals: Wenn Produzenten zu Gastgebern werden
Aktualisiert am 22.06.2026 | Alpbachtal
Die Tourismusregion Alpbachtal brachte mit dem Kulinarik Format „Alpbachtal Qriginals“ regionale Produzenten und Medienvertreter an einen Tisch. 20 Journalisten, Blogger und Influencer aus dem DACH-Raum erlebten Menschen und Geschichten, die hinter den Produkten stehen.

Wer prägt den Geschmack einer Region? Im Alpbachtal sind es die Bauern, Käser, Gastgeber und Handwerker. Bei dem Kulinarik Format „Alpbachtal Qriginals rückte die Destination genau diese Menschen ins Zentrum einer besonderen Pressereise. Das „Q“ im Namen steht für die Qualitätsinitiative Alpbachtal Q, die regionale Qualität, Herkunft und gelebte Gastfreundschaft sichtbar macht.
Das Interesse war bereits im Vorfeld groß. 34 Medienvertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewarben sich um einen Platz. 20 ausgewählte Journalisten, Blogger und Influencer wurden schließlich ins Alpbachtal eingeladen.
„Viele Gäste begegnen den Alpbachtal Qriginals bereits im Restaurant, im Bauernladen oder auf der wöchentlichen Schmankerltour. Wer das Alpbachtal verstehen möchte, muss die Menschen dahinter kennenlernen. Genau dafür schaffen wir Begegnungen. Mit dem Genussformat Alpbachtal Qriginals wollen wir jene Menschen sichtbar machen, die unsere Region kulinarisch prägen“, sagt Alpbachtal Geschäftsführer Wolfgang Kostenzer.
Die Menschen hinter den Produkten kennenlernen

Wer über regionale Qualität schreibt, sollte die Menschen dahinter kennenlernen. Deshalb führte die Genuss-Pressereise direkt zu jenen Betrieben, die den Geschmack des Alpbachtals ausmachen. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die Alpbachtaler Heumilchkäserei, wo Käsemeister Hubert Rendl die Besonderheiten der Heumilchproduktion erklärte. Im Hildegard-von-Bingen-Garten brachte Maria Schellhorn den Gästen Kräuterwissen näher. Am Holzingerhof von Annemarie und Peter Moser ging es um Speck und moderne Landwirtschaft. Und Günther Kammerlander vom Pinzgerhof zeigte, wie viel Handwerk und Erfahrung hinter regionalen Destillaten und Säften steckt.
Die Besuche machten deutlich, wie vielfältig die Lebensmittelproduktion im Alpbachtal ist. Gleichzeitig schufen sie die Grundlage für die Gespräche, die am Abend folgen sollten.

Wenn Landwirtschaft auf Kulinarik trifft
Der Höhepunkt folgte am Abend am Oberhaslachhof von Katharina Hechenberger in Reith im Alpbachtal. Die Gastgeberin und Bäuerin öffnete ihren Hof für das Format und stellte ihre Küche dem Sternekoch Christian Winkler zur Verfügung.
Bevor die Gäste an der langen Tafel Platz nahmen, konnten sie in Workshops selbst Hand anlegen und erleben, wie Kaspressknödel und weitere regionale Spezialitäten entstehen. Zwischen Hofladen, Garten und Stall wurde gekocht, verkostet und über die Herkunft der Produkte gesprochen.
Christian Winkler übernahm dabei die Rolle des kulinarischen Übersetzers der Region. Aus Produkten heimischer Betriebe entwickelte er ein modern interpretiertes Drei-Gänge-Menü. Fangfrische Forelle, Bauernhendl vom offenen Feuer, regionale Kräuter, Bauerntopfen, Holunder und Ribisel zeigten, welches Geschmackserlebnis in den frischen Produkten steckt. Begleitet wurde das Menü von den Weinen des niederösterreichischen Biowinzers Nikolaus Moser.
Produzenten und Medien an einer Tafel

Das Besondere an den „Alpbachtal Qriginals“ war die Nähe zwischen Produzenten und Gästen. Die Erzeuger präsentierten ihre Produkte nicht aus der Distanz. Sie nahmen gemeinsam mit den Medienvertretern an der langen Tafel Platz, beantworteten Fragen und erzählten von ihrer täglichen Arbeit.
Was tagsüber bei den Betriebsbesuchen begonnen hatte, wurde am Abend vertieft. So sprach Obstbäuerin Naomi Hechenblaikner von Floberry über den Beerenanbau im Tal. Andreas Jost gab Einblicke in die Vermarktung seines Alpbacher Bergbauernfleischs. Almkäser Hannes Klingler erzählte von der traditionellen Käseherstellung auf der Steinbergeralm. Auch Käsemeister Hubert Rendl und seine Tochter Anna brachten ihre Erfahrungen aus der Heumilchproduktion in die Gespräche ein.
Sonnwendfeuer als Kulisse für die Prügeltorte

Für einen besonders stimmungsvollen Abschluss sorgten Sandro und Janette Mader von der Prügeltorten-Manufaktur Kramsach. Vor den Augen der Gäste wurde die traditionelle Tiroler Spezialität frisch über offenem Feuer gebacken. Gleichzeitig leuchteten am Rofangebirge die Sonnwendfeuer und bildeten mit einer langen Lichterkette über den Sagzahn eine eindrucksvolle Kulisse für den Abend.
Die Premiere zeigte, wie sich Landwirtschaft, Kulinarik und Tourismus zu einem gemeinsamen Erlebnis verbinden lassen. Im Mittelpunkt standen die Menschen hinter den Produkten.
Weitere Informationen gibt es unter: www.alpbachtal.at/q









