Auf großen Tellern dem Sonnenuntergang entgegen

Schneeschuhwandern ist die wohl authentischste und älteste Fortbewegungsart im Tiefschnee – und macht vor allem dort Spaß, wo die Natur noch so ursprünglich und facettenreich ist wie im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol.

Sonnenuntergangswanderung im Nationalpark Hohe Tauern
Sonnenuntergangswanderung im Nationalpark Hohe Tauern ©Nationalpark Hohe Tauern/Willi Seebacher

Die Sonne geht allmählich unter und taucht die markanten Gipfel der Schobergruppe und Lienzer Dolomiten in ein warmes, orangerotes Licht. Der Nationalpark Hohe Tauern zeigt sich im winterlichen Abendlicht von seiner schönsten Seite. Und während am Himmel nach und
nach die ersten Sterne aufleuchten, geht es Schritt für Schritt auf großen Tellern über die knirschende Schneedecke. Doch nicht nur die Schneeschuhe hinterlassen ihre Spuren – auch allerlei Tierfährten finden sich im Schnee. Ob Gams, Fuchs oder Schneehase – die
fachkundigen Ranger des Nationalparks Hohe Tauern wissen, wer hier seine Abdrücke hinterlassen hat und teilen ihr Wissen mit interessierten Gästen. Am 30. Dezember 2019 sowie jeden Donnerstag vom 2. Januar bis 27. Februar 2020 führen sie Winterurlauber auf
einer Sonnenuntergangs-Schneeschuhwanderung durch die verschneite Landschaft und erzählen dabei allerlei Wissenswertes über die tierischen Bewohner des Nationalparks. Die Tour führt vom Steinermandl zur Naturfreundehütte und kostet 30 Euro pro Person, zuzüglich
der Kosten für die Auf- und Abfahrt mit der Bergbahn zum Sondertarif. Schneeschuhe sind inbegriffen, lediglich festes Schuhwerk und warme Kleidung benötigen die Teilnehmer. Treffpunkt ist die Talstation Zettersfeld der Lienzer Bergbahnen, von hier erfolgt die gemeinsame Fahrt zum Bergkamm.

Weitere Informationen unter: nationalpark.osttirol.com

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