Sichere Mobilität "mit Abstand"

Die Region Wilder Kaiser verdoppelt ihr Busangebot: Der KaiserJet fährt ab 17. Juli im 30-Minuten-Takt, außerdem werden „Helferlein“ die Fahrgäste in Sachen „Masken-Pflicht“ und anderen aktuellen Corona-Fragestellungen beraten.

Kein eigenes Auto nötig: Der KaiserJet verbindet die vier Kaiser-Ortschaften Ellmau, Going, Scheffau und Söll, zusätzlich fahren noch Wanderbusse zu beliebten Ausgangsorten.
Kein eigenes Auto nötig: Der KaiserJet verbindet die vier Kaiser-Ortschaften Ellmau, Going, Scheffau und Söll, zusätzlich fahren noch Wanderbusse zu beliebten Ausgangsorten. ©TVB Wilder Kaiser

Die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten stellt sich aktuell in den öffentlichen Verkehrsmitteln als Herausforderung dar. Das zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse des Dialogforums der Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (GSV), das am Mittwoch unter Teilnahme von ÖBB, Wiener Linien und anderen Verkehrsanbietern stattgefunden hat. Das Thema betrifft aber nicht nur große, öffentliche Verkehrsanbieter, auch regionale Mobilitätsangebote müssen sich auf die veränderten Rahmenbedingungen im Sommer 2020 einstellen.

In der Region Wilder Kaiser - wo großer Wert auf nachhaltige Mobilität gelegt wird - betrifft das sowohl den KaiserJet (der Bus verbindet die vier Kaiser-Ortschaften Ellmau, Going, Scheffau und Söll) wie auch die Wanderbusse der Region, die zur Wochenbrunner Alm, nach Hüttling und zum Hintersteinersee fahren. Sowohl KaiserJet als auch Wanderbusse sind ein vom Tourismusverband Wilder Kaiser organisiertes und finanziertes Angebot, um den Gästen der Region eine nachhaltige Alternative zum privaten PKW zu bieten.

Kaiserjet: Verdopplung der Busse
Um die Nutzung von KaiserJet und Wanderbussen auch in Zeiten von „Abstandhalten“ möglichst sicher und komfortabel für alle zu gestalten, hat man sich beim TVB Wilder Kaiser dazu entschlossen, das Angebot an KaiserJets ab 17. Juli 2020 zu verdoppeln. Ab diesem Zeitpunkt sind vier 12-Meter-Busse zwischen Ellmau, Going, Scheffau und Söll unterwegs und befördern die Fahrgäste im 30-Minuten-Takt von einem Ort zum anderen. Auch das Angebot bei den Wanderbussen wird um einen zusätzlichen Bus aufgestockt.

„Helferlein“ bieten Unterstützung
Damit nicht genug: Um den Fahrgästen nicht nur mehr Platz zu geben, sondern auch jederzeit Fragen beantworten zu können, werden ab 17. Juli auch vom TVB engagierte „Helferlein“ unterstützend in den Bussen tätig. Sie erinnern die Fahrgäste - wenn nötig - nicht nur daran, dass nach wie vor ein Mund-Nasen-Schutz (Maske) im Bus zu tragen ist, sondern beantworten auch alle anderen aktuellen Fragen. Etwa zum richtigen Verhalten im Restaurant, in der Gondel oder an öffentlichen Orten. Dazu kommen natürlich allgemeine Fragestellung zur Mobilität (Gäste- bzw. Bürgerkarte, Hunde- oder Fahrradmitnahme, Umstieg in Wanderbus, etc.).

Nachhaltige Mobilität fördern
„Durch den Ausbau unseres Mobilitätsangebotes und dem Einsatz unserer ‚Bus-Helferlein‘ wollen wir erreichen, dass sich alle Fahrgäste im KaiserJet und im Wanderbus auch weiterhin wohl und sicher fühlen“, sagt Lukas Krösslhuber, Geschäftsführer des Tourismusverband Wilder Kaiser. „Wie auch in anderen Bereichen, setzen wir hier auf vorbeugende Maßnahmen. Nicht zuletzt, weil es uns wichtig ist, dass die von uns finanzierte und organisierte Mobilität vor Ort heuer genauso gut angenommen wird, wie vor Corona. Denn öffentlich ist nicht nur für die Gäste die bequemste Art, sich in der Region zu bewegen, sondern auch ein wesentlicher Baustein um das Verkehrsaufkommen in der Region zu verringern. Und das ist uns auch im Sommer 2020 ein großes Anliegen“, so Krösslhuber.

Bilder zur Presseinformation

  • © TVB Wilder Kaiser

    Kein eigenes Auto nötig: Der KaiserJet verbindet die vier Kaiser-Ortschaften Ellmau, Going, Scheffau und Söll, zusätzlich fahren noch Wanderbusse zu beliebten Ausgangsorten.