25 Jahre „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ für Söll und Westendorf
Aktualisiert am 27.07.2026 | SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental
Pioniergeist im Tiroler Bergsommer
Feierliche Verleihung der Ehrenurkunde im Montafon würdigt ein Vierteljahrhundert konsequente Qualitätsarbeit, Innovationskraft und alpine Nachhaltigkeit.
Montafon/Söll/Westendorf. Ein Meilenstein für den heimischen Tourismus: Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Qualitätsinitiative „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ wurden die beiden Gründungs-Bergbahnen aus der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental feierlich mit einer Ehrenurkunde des Fachverbandes der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ausgezeichnet. Die renommierte Ehrung würdigt das langjährige Engagement und die besonderen Verdienste um die Positionierung und stetige Weiterentwicklung des alpinen Bergsommers in Österreich – ein Erfolg, der eng mit den visionären Pionierleistungen der gesamten Region verknüpft ist, allen voran der Standorte Söll und Westendorf.
Seit 25 Jahren setzen die zertifizierten Sommer-Bergbahnen Maßstäbe, um Gästen verlässliche, qualitätsgeprüfte und erlebnisreiche Stunden am Berg zu bieten. Wer das begehrte Gütesiegel tragen will, muss strenge Kriterien in klar definierten Erlebnissen erfüllen und sich alle drei Jahre einer Re-Zertifizierung stellen. Söll und Westendorf zählen dabei zu den absoluten Vorreitern.

Bergbahn Söll: Die Visionäre – wo die BergErlebnisWelt erfunden wurde
Die Erfolgsgeschichte des alpinen Erlebnistourismus im Sommer beginnt in Söll. Mit dem Hexenwasser Söll Hohe Salve schufen die Bergbahnen Söll die allererste BergErlebnisWelt der Alpen – und entwickelten damit die alpine Sommerinszenierung quasi neu. Am 16. Juni 2002 feierlich eröffnet, um dem damals stagnierenden Sommertourismus neue Impulse zu geben, entwickelte sich das Hexenwasser von einem 450 Meter langen Erlebnispfad mit 30 Stationen zu einer weitläufigen Erlebniswelt mit weit über 60 Stationen, laufend neuen Erfahrungsfeldern und Themen die jährlich über 200.000 Besucher von Mai bis Anf. November begeistert. 2022 feierte das Hexenwasser bereits ihr 20-jähriges Jubiläum und blickt stolz auf fast ein Vierteljahrhundert Pionierarbeit zurück.
Lange bevor Erlebniswelten zum Standard wurden, erkannten die Söller Visionäre das Potenzial, Gästen die Natur durch sensorische Erfahrungen näherzubringen: Auf Österreichs längstem Barfußweg, an über 60 Stationen zum Staunen, Begreifen und Verstehen, an interaktiven Wasserstationen und auf der Sonnenuhren-Wanderung zur Hohen Salve wird die Kraft des Bergwassers und die Ursprünglichkeit der alpinen Natur mit allen Sinnen erlebbar.
Dass dieser Weg richtungsweisend war, belegen die zahlreichen Auszeichnungen, die das Hexenwasser im Laufe der Jahre erhalten hat – darunter der Staatspreis für Tourismus des Bundesministeriums, der theALPS Award 2013 sowie der österreichische Tourismus-Innovationspreis 2016. Das Hexenwasser gilt bis heute als Referenzprojekt für behutsame, naturnahe Inszenierung am Berg, hat Erlebniswelten im gesamten Alpenraum inspiriert – und entwickelt sich laufend weiter. Der Geist dieser Innovation und die enge Kooperation innerhalb der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental haben Söll und Westendorf zu Leuchttürmen des österreichischen Sommertourismus gemacht.
Westendorf: Die perfekte Symbiose aus Familie und Naturerlebnis
Auch die Bergbahnen Westendorf haben das Sommerangebot der Kitzbüheler Alpen maßgeblich geprägt. Mit dem beliebten Entdeckerpark Alpinolino am Talkaser wurde ein Benchmark für familienfreundliche Inszenierungen am Berg geschaffen: Zwischen Himmelsteig, Adlerhorst und der Kugelbahn „Spoggolino“ wird hier auf spielerische Weise Wissen über die alpine Flora und Fauna vermittelt. Die Auszeichnung bestätigt den eingeschlagenen Weg:
„Diese Ehrenurkunde ist eine wunderbare Bestätigung für die harte Arbeit unseres gesamten Teams über zweieinhalb Jahrzehnte hinweg. Unser Ziel war und ist es, Qualität nicht nur als Versprechen zu sehen, sondern sie täglich am Berg für alle Generationen erlebbar zu machen“, heißt es seitens Geschäftsführer Stefan Grafl.
Gemeinsam zum größten Naturspielplatz der Alpen – Eine Erfolgsgeschichte.
Was vor einem Vierteljahrhundert in Söll und Westendorf als visionäre Initiative begann, entwickelte sich rasch zu einer beispiellosen regionalen Erfolgsgeschichte. Sukzessive schlossen sich im Laufe der Jahre auch die Partner-Bergbahnen der SkiWelt im Sommer in Ellmau, Scheffau, Brixen im Thale, Hopfgarten, Itter und Going der Qualitätsinitiative an und brachten ihre eigenen zertifizierten Themenberge in den Verbund ein.
Durch diesen starken Schulterschluss stehen den Gästen mittlerweile insgesamt 14 Sommerbergbahnen und 7 einzigartige BergErlebnisWelten zur Verfügung – erlebbar mit einer einzigen Karte. Gemeinsam bilden sie den größten Naturspielplatz der Alpen. Getragen von ungebrochenem Innovationsgeist werden die Erlebniswelten kontinuierlich ausgebaut, modernisiert und erweitert. Ein überaus erfolgreicher gemeinsamer Weg, der eindrucksvoll zeigt: Aus echter Kooperation und kompromisslosem Qualitätsfokus entstehen touristische Meilensteine. www.skiwelt.at/erlebniswelten
Nachhaltigkeit im Fokus der Auszeichnung
Die verliehene Ehrenurkunde hebt explizit den kontinuierlichen Einsatz für Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit hervor. Die moderne Infrastruktur der Bergbahnen sorgt nicht nur für höchsten Komfort, sondern setzt konsequent auf ressourcenschonenden Betrieb, sanfte Mobilitätskonzepte vor Ort und den Schutz des sensiblen alpinen Lebensraums. www.skiwelt.at/nachhaltig
Ein starkes Fundament für die Zukunft
Das 25-jährige Jubiläum des Gütesiegels beweist, dass der Sommer in den Bergen längst zu einer tragenden Säule der österreichischen Seilbahnwirtschaft geworden ist. Mit Innovationsgeist und klarer Qualitätsorientierung blicken die Bergbahnen der Region Wilder Kaiser – Brixental optimistisch auf die nächsten 25 Jahre – als höchst erfolgreiche Ganzjahres-Bergbahnen zu allen vier Jahreszeiten, die auch künftig unvergessliche, innovative und nachhaltige Bergerlebnisse schaffen – Hand in Hand.








