City to Summit: Lienz – Großglockner

Aktualisiert am 05.01.2018

Der Großglockner zählt zu den begehrtesten Bergen Österreichs. Viele Mythen und Heldengeschichten ranken sich um ihn und er lässt seit jeher Bergsteiger- und vor allem Skifahrerherzen höherschlagen. Denn trotz seiner markanten und alles dominierenden Gestalt, ist der Großglockner ein idealer Skiberg und wurde bereits 1909 erstmals mit Skiern befahren. Im Winter 2017/18 kommt nun eine neue Variante zur Besteigung des höchsten Gipfels Österreichs hinzu: die Skidurchquerung Hoch Tirol Süd. Sie ist gewissermaßen der „kleine Bruder“ der bekannten Skiroute Hoch Tirol. Auf vier Tagesetappen wird Tourengehern das gesamte Spektrum einer vielseitigen Mehrtagestour geboten – einsame Täler, imposante Gipfel, urige Hütten und unberührte Tiefschneeabfahrten. Die Tour verläuft von der Bezirkshauptstadt Lienz über 30 Kilometer und gut 4.000 Höhenmeter durch die einsame Schobergruppe und gipfelt am Dach Österreichs, dem 3.798 Meter hohen Großglockner. Die viertägige Durchquerung ist bei den Kalser Bergführern vom 29. März bis 1. April 2018 und auf Anfrage zwischen Anfang März und Mai ab 640 Euro pro Person buchbar.

Presseinformation

Hoch Tirol Süd: Von Lienz auf den Großglockner

Ab Winter 2017/18 führt die Skidurchquerung Hoch Tirol Süd in vier Tagen von der Bezirkshauptstadt Lienz durch die einsame Schobergruppe auf den höchsten Berg Österreichs – den Großglockner mit 3.798 Metern.

Der Großglockner zählt zu den begehrtesten Bergen Österreichs. Viele Mythen und Heldengeschichten ranken sich um ihn und er lässt seit jeher Bergsteiger- und vor allem Skifahrerherzen höherschlagen. Denn trotz seiner markanten und alles dominierenden Gestalt, ist der Großglockner ein idealer Skiberg und wurde bereits 1909 erstmals mit Skiern befahren. Im Winter 2017/18 kommt nun eine neue Variante zur Besteigung des höchsten Gipfels Österreichs hinzu: die Skidurchquerung Hoch Tirol Süd. Sie ist gewissermaßen der „kleine Bruder“ der bekannten Skiroute Hoch Tirol. Auf vier Tagesetappen wird Tourengehern das gesamte Spektrum einer vielseitigen Mehrtagestour geboten – einsame Täler, imposante Gipfel, urige Hütten und unberührte Tiefschneeabfahrten. Die Tour verläuft von der Bezirkshauptstadt Lienz über 30 Kilometer und gut 4.000 Höhenmeter durch die einsame Schobergruppe und gipfelt am Dach Österreichs, dem 3.798 Meter hohen Großglockner. Die viertägige Durchquerung ist bei den Kalser Bergführern vom 29. März bis 1. April 2018 und auf Anfrage zwischen Anfang März und Mai ab 640 Euro pro Person buchbar.

 

Über lohnende Umwege auf das Dach Österreichs

Bis heute ist der Mythos Großglockner ganzjährig ungebrochen. Eine der schönsten Möglichkeiten sich seinem Gipfel im Winter zu nähern, ist die Skiroute Hoch Tirol Süd. Sie ist eine verkürzte Variante der klassischen, aber langen Tour Hoch Tirol und startet in Lienz. Von dort geht es durch das Debanttal, an der Lienzer Hütte vorbei und über kupierte Böden hinauf bis zur Gößnitzscharte auf 2.737 Meter. Eine kurze, aber schöne Abfahrt führt zum Tagesziel, dem Winterraum der Eberfelder Hütte (2.346 m). Der zweite Tag steht unter dem Motto „einsame und wildromantische Schobergruppe“: Durch das Tramer Kar führt die Tagesetappe auf den Gipfel des Gridenkarkopfes (3.031 Meter) im Nationalpark Hohe Tauern. Entlang einsamer Dreitausender und über unverspurte Abfahrten erreicht die Gruppe den Alpengasthof Lucknerhaus (1.948 m), wo bereits eine warme Dusche, die hauseigene Sauna und das Abendessen warten. Vom Lucknerhaus startet der Sturm auf den Großglockner. Über das Ködnitztal und die Lucknerhütte erfolgt am dritten Tag der Aufstieg bis zur Stüdlhütte auf 2.808 Meter. Den schönsten Blick auf die Südwand des Großglockners erleben die Tourengeher vom Gipfel der Schere (3.008 Meter). Die letzte Etappe über die schmale Firnschneide des Kleinglockners wird am vierten Tag, nach dem Aufstieg zur Erzherzog-Johann-Hütte, ohne Ski bewältigt und verlangt noch einmal Mut – begeistert aber dafür mit spektakulären Tiefblicken von Österreichs höchstem Punkt. Die geführte Tour Hoch Tirol Süd ist vom 29. März bis 1. April 2018 und auf Anfrage zwischen Anfang März und Mai bei den Kalser Bergführern ab 640 Euro buchbar. Im Angebot inkludiert sind eine Übernachtung mit Halbpension im Lucknerhaus sowie auf der Stüdlhütte und vier Tage geführte Skitour mit staatlich geprüften Berg- und Skiführern.

 

Die Etappen in Kürze

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Tag 1: „Die Schobergruppe als Kulisse“ Talstation vom Zettersfeld Skigebiet – Stoanamandl – Abfahrt Debanttal – Lienzer Hütte – Gößnitzscharte –  Elberfelder Hütte

Höhenmeter: ↑1270 Hm, ↓ 1160 Hm

Gehzeit: 6-7 h

Tag 2: „Gemütlich & Schön“ Elberfelder Hütte – Tramer Kar – Kesselkeessattel – Gridenkarkopf – Peischlachtörl – Lucknerhaus

Höhenmeter: ↑690 Hm, ↓ 1080 Hm

Gehzeit: 4 h

Tag 3: „Die Schere mit Blick auf den Großglockner“ Lucknerhaus – Stüdlhütte – „Schere“ – Stüdlhütte Höhenmeter: ↑1060 Hm, ↓ 235 Hm

Gehzeit: 4 h

Tag 4: „Auf den König“ – den Großglockner Stüdlhütte – Ködnitzkees – Adlersruhe – Großglockner – Abfahrt zum Lucknerhaus

Höhenmeter: ↑1000 Hm, ↓ 1850 Hm

Gehzeit: 6 h

Weitere Informationen unter http://www.bergfuehrer-kals.at/winter-angebot/schitouren-specials/hoch-tirol-sued-skidurchquerung/.

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