Kaunertaler Gletscherkaiser XXL

Aktualisiert am 18.06.2018

Besser hätte die Premiere des Kaunertaler Gletscherkaiser XXL nicht laufen können. Nach 15 Auflagen von Feichten direkt zum Gletscherrestaurant auf 2750 Meter, hat man in diesem Jahr beim Klassiker noch einen draufgelegt. Den Kaunertaler Gletscherkaiser XXL  mit 120 Kilometer und 4.400 HM, bei dem zunächst talauswärts ins Pitztal und über Imst wieder zurück ins Kaunertal gefahren wurde, entwickelte sich zur großen Challenge für alle Teilnehmer.

Matthias Nothegger eine Klasse für sich
Zunächst wurde mit einer Siegerzeit von 5 Stunden spekuliert. Dann legte der Vorarlberger Mathias Nothegger mit 4:31:58,69 eine Richtzeit hin, mit der man nicht gerechnet hat. Nothegger, der nach dem Stausee attackierte und sich alleine auf die „Reise“ Richtung Ziel beim Gletscherrestaurant Weissee machte, hatte sich das Rennen perfekt eingeteilt. „100 HM mehr und hätte nicht mehr können. So bin ich natürlich zufrieden, dass es sich so gut ausgegangen ist“, freute er sich nach dem Erfolg. Zweiter wurde der Südtiroler Tom Gschnitzer (WINAX). Seine Zeit 4:34,41. Stark auch wieder Vorjahressieger Michael Spögler, der nach 4:35 im Ziel war. Hinter ihm dann Patrick Hagenaars und Florian Lippowitz. Bei den Damen zeigte Verena Krenslehner-Schmid einmal mehr ihre Ausdauerqualitäten. Mit 5:25:38 gewann sie in einer bemerkenswerten  Zeit.

Mehr als 220 Teilnehmer waren bei der langen „Premiere“ am Start. Und es gab durchwegs großes Lob für die Streckenwahl. „Diese neue Strecke ist perfekt. Richtig lässig. Und eine passende Herausforderung“, meinte etwa Michael Spögler.

„Großen Respekt an alle Teilnehmer. Wir freuen uns, dass die neue Strecke so großen Anklang gefunden hat. Damit hat diese Veranstaltung sicher Zukunft“, bilanzierte Armin Falkner, Obmann des TVB Kaunertal durchwegs positiv

Ergebnisse
http://www.gletscherkaiser.at/

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