Rad-WM: Sicherheits- und Verkehrskonzepte greifen

Aktualisiert am 25.09.2018

„Wir haben alle gemeinsam das gleiche Ziel und wollen eine tolle und sichere Sportveranstaltung im Bundesland Tirol und in Innsbruck abwickeln“, sagt Markus Widmann, der Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei.

Noch bis zum Sonntag, 30.09.2018 dient Tirol als Bühne für die besten Straßenradfahrer der Welt bei der UCI Straßenrad WM. Rund 500.000 Besucher werden an den acht Wettbewerbstagen erwartet. Von den Startregionen Ötztal, Hall-Wattens, Alpbachtal Seenland und Kufstein führen die Rennen über verschiedene Routen in die Landeshauptstadt Innsbruck. Die Veranstaltung stellt sowohl in verkehrs- als auch in sicherheitspolizeilicher Hinsicht eine besondere Herausforderung dar. „Je nach Bewerb haben wir eine unterschiedliche Zahl an Einsatzkräften vorgesehen. Diese schwankt zwischen 800 und 1.300 Polizistinnen und Polizisten“, erklärt Oberst Markus Widmann, der die Polizeieinsätze rund um die Rad-WM koordiniert.

Polizisten aus allen Bundesländern

Unterstützung für die Tiroler Polizei gibt es von 600 bis 700 Kollegen aus den anderen Bundesländern. „Das normale Exekutivgeschehen muss weiterhin auf demselben Standard gewährleistet bleiben“, sagt Widmann. Zahlreiche Einheiten werden im Einsatz stehen und für die Sicherheit auf der Strecke, in den Start- und Zielbereichen, in den Fanzonen, bei diversen Veranstaltungen und am begleitenden Straßennetz sorgen. Nahezu alle Spezialverwendungen der Polizei werden für diesen Einsatz mobilisiert: Motorradfahrer, Verkehrspolizisten, EKO Cobra-Beamte, Diensthundeführer, Hubschrauberpiloten und Luftbeobachter, Kriminalisten und andere mehr. Zusätzlich werden bis zu 900 vom Veranstalter beigestellte Ordner für die Streckensicherung sorgen.

Ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept

Speziell beim Eliterennen der Herren am Sonntag, den 30.09.2018 werden viele Zuseher an der Rennstrecke erwartet. „Immer dann, wenn sehr viele Leute an Orten zusammenkommen, bedarf es auch einer entsprechenden Vorsorge“, erklärt Markus Widmann. Mit der Arbeit an dem Sicherheitskonzept wurde bereits vor über einem Jahr begonnen. Dieses ist zwischen den Veranstaltern, der Polizei und den Behörden bestens abgestimmt. „Wir haben alle gemeinsam das gleiche Ziel und wollen eine tolle und sichere Sportveranstaltung abwickeln“, erklärt Widmann.

Wartezeiten einkalkulieren

Der Leiter der Verkehrsabteilung gibt zu bedenken, dass die Rad-WM zu einhundert Prozent im öffentlichen Verkehrsraum stattfindet. Die Mobilität der Bevölkerung als auch der Besucher ist daher eingeschränkt und es sind unter Umständen Wartezeiten einzurechnen. „Es gibt Beeinträchtigungen, die man in Kauf nehmen muss und wofür wir als Polizei auch um Verständnis ersuchen“, sagt Markus Widmann. Er rät dazu, geschäftliche oder private Termine außerhalb der Rahmensperrzeiten zu absolvieren. Von polizeilicher Seite habe man versucht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Bisher gab es keine Zwischenfälle oder besonderen Ereignisse. „Die Konzepte zur Verkehrsleitung und Verkehrslenkung haben wir planmäßig umsetzen können. Wir hoffen, dass die nächsten Tage ähnlich gut verlaufen“, erklärt Widmann. 

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