Strahlende Silbermedaillen-Gewinnerinnen bei der Weltpremiere

Aktualisiert am 28.02.2019

Highlight des fünften Wettkampftages aus österreichischer Sicht war eindeutig der abendliche Empfang der frischgebackenen Silbermedaillengewinnerinnen Daniela Iraschko-Stolz, Eva Pinkelnig, Chiara Hölzl und Jacqueline Seifriedsberger, die bei der Weltpremiere des Damen-Teamspringens Geschichte geschrieben haben. Nicht nur in der Sportarena, auch im TirolBerg TV-Studio drehte sich alles um aktuelle und vergangene Skisprunghelden: Nachdem bereits in der Früh Skisprung-Legende „Eddie the Eagle“ zu Besuch gewesen war, gaben sich am Nachmittag die ÖSV-Erfolgsadler Philipp Aschenwald, Daniel Huber, Stefan Kraft und Michael Hayböck ein Stelldichein im TirolBerg TV-Studio. Bester Stimmung und höchst zufrieden zeigte sich auch Teresa Stadlober im TirolBerg TV-Studio Interview.

Daniela Iraschko-Stolz, Eva Pinkelnig, Chiara Hölzl und Jacqueline Seifriedsberger haben die Silbermedaille beim Teambewerb der Frauen errungen und damit die österreichische Medaillenbilanz auf zweimal Silber und zweimal Bronze aufpoliert. Dieser Erfolg ist von besonderer Bedeutung: „Als ich über die grüne Linie kam war mir klar, dass wir es geschafft haben“, freute sich Daniela Iraschko-Stolz. Sie und Ihre Kolleginnen strahlten beim Empfang im Teamhotel mit den Medaillen um die Wette. Es war ein hartes Stück Arbeit für das Damenteam, aber alle Anstrengungen und alle Mühen haben sich gelohnt. Wie es nun weitergeht? Iraschko-Stolz: „Ich hoffe, ich finde bis morgen wieder die Lockerheit, um beim Einzelwettkampf wieder eine gute Leistung abrufen zu können“. 

ÖSV-Herrenteam bereit für die Kleinschanze

Die Medaillenfeier hatten die ÖSV-Adler den Damen bereits voraus. Im TirolBerg TV-Studio plauderten Stefan Kraft und Co. aus dem Nähkästchen und ließen die besten Momente der Silbermedaille Revue passieren. „Als ich so bei 70m vorbeiflog, wusste ich, dass es sich ausgehen wird mit der Medaille für uns. Das war mein Highlight-Moment bisher bei dieser WM“, so Kraft. Daniel Huber wiederum betonte, welche Emotionen rund um diesen Wettkampf bei ihm frei wurden: „Meine Familie, meine Freunde und der ganze Skiclub waren hier, das ist schon etwas ganz Besonderes.“ Für kurzes Feiern blieb etwas Zeit und danach kam die Erholung. Michael Hayböck über sein Regenerationsprogramm: „Wellness und hinaus in die wunderbare Natur hier in Tirol, da sammelt man wieder Kräfte.“ Philipp Aschenwald ist überzeugt: „Wir sind fit für die Kleinschanze und freuen uns schon auf den nächsten Wettkampf!“

Stadlober überzeugt mit ihrer Leistung

Bereits an den nächsten Wettkampf dachte auch schon Langläuferin Teresa Stadlober und meinte beim Interview im TirolBerg TV-Studio: „Den heutigen achten Platz hätte ich nach den letzten Tagen, in denen es gar nicht sicher war, ob ich starten werde, nicht für möglich gehalten.“ In den nächsten Tagen möchte sie sich vor allem entspannen und auf den Bewerb am Samstag vorbereiten. „Ich freue mich auf diesen Wettkampf – die 30 km-Skating liegen mir – das Rennen ist etwas ganz Besonderes.“

 „Eddie the Eagle“ – Skisprung-Legende hat noch viel vor

Für Schmunzeln aber auch für Bewunderung sorgte der erste Gast im TirolBerg TV Studio: Michael Edwards (vulgo „Eddie the Eagle“). Im Laufe seiner Karriere musste Eddie viele Rückschläge verkraften. Davon ließ er sich aber nicht abhalten und hatte gerade für junge Sportlerinnen und Sportler einige Tipps parat: „Ausdauer ist am wichtigsten. Man darf niemals aufgeben. Versuchen, hinfallen, aufstehen und immer weiter machen – darum geht es!“ Der legendäre Springer, dessen Leben bereits Thema einer Hollywood-Verfilmung war, interessiert sich immer noch für den Skisprungsport und springt auch selbst noch gelegentlich: „Beim World Team Masters in Seefeld waren es zwar nur 20 Meter mit Alpinausrüstung. Aber ich habe es geliebt: tolle Bedingungen, viele Zuschauer, perfektes Wetter.“ Ein großes Ziel verriet Eddie the Eagle im TirolBerg Studio: „Ich hatte so viel Spaß hier in Tirol. Einmal im Leben würde ich gerne nochmal vom Bergisel springen, bevor ich meine Ausrüstung endgültig in den Schrank stelle.“

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