5 Winterlandschaften zum Winterwandern in Tirol

Aktualisiert am 20.10.2021

Winterwandern liegt im Trend und ist nach Skifahren die zweitwichtigste Urlaubsaktivität für Gäste in Tirol. Die Winterwanderer suchen vor allem Stille, Erholung und ein intensives Naturerlebnis. Zahlreiche Studien belegen eine positive Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden. 15 Tiroler Regionen bieten ein umfassendes Winderwandernetz auf höchstem Qualitätsniveau.

Winterwandern am Wilden Kaiser. © Tirol Werbung / Frank Stolle

Wer den Zauber der kalten Jahreszeit abseits des Trubels auf den Pisten erleben möchte, sollte sich gute Schuhe anziehen und eine Winterwanderung machen. Beinahe ein Drittel der Tiroler Wintergäste macht gerne Wandertouren im Schnee – Tendenz steigend.

Tirol und seine Regionen sorgen mit einer guten Infrastruktur dafür, dass die alpinen Räume auch im Winter erlebbar werden. Die Winterwanderwege sind geräumt, beschildert und gewartet und es gibt ein flächendeckendes Angebot mit hohen Qualitätsstandards. So sind bei den offiziellen Winterwanderwegen etwa die Sicherheit, das Schnee-Erlebnis, Einkehrmöglichkeiten und eine gute Erreichbarkeit garantiert. Die Wanderwege führen durch traumhafte Landschaften, gemütliche Berghütten laden zur Stärkung ein und erfahrene Guides führen in die winterliche Tier- und Pflanzenwelt.

Folgende Ziele legen wir Winterwanderern besonders ans Herz:

1. Auf den Spuren der Wildtiere am Achensee
Vieles über den winterlichen Lebensraum von Hirsch, Reh, Hase und Co. erfährt man bei den sportlichen Winterwanderungen im Naturpark Karwendel am Achensee. Die Ranger des Naturparks zeigen den Teilnehmern unter anderem, welche Überlebensstrategien die Wildtiere anwenden, um harte Winter gut zu überstehen. Die Wanderung dauert vier bis fünf Stunden und führt zunächst zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Hinter- und Vordernutz. Danach stärkt man sich in der gemütlichen Falkenmoosalm in der Nähe des Achensees.

Auf den Spuren der Wildtiere am Achensee. © Tirol Werbung / Frank Stolle

2. Kartitsch: Das erste Winterwanderdorf Österreichs
Das kleine Bergsteigerdorf Kartitsch liegt auf 1.356 Metern Seehöhe und darf sich seit 2018 „erstes Winterwanderdorf Österreichs“ nennen. Winterwanderer können hier auf neun durchgängig präparierten und beschilderten Winterwanderwegen in die verschneite Landschaft Osttirols eintauchen. Wer in einem der zertifizierten Winterwander-Betriebe übernachtet, kann Rucksack, Wanderstöcke und Sitzunterlagen getrost zu Hause lassen, da die Wander-Ausrüstung gestellt wird. Darüber hinaus freuen sich Winterwanderer über geführte Touren und kostenlose Busangebote. Von 10. bis 13. März 2022 finden zudem die Europäischen Winterwandertage statt. 3 Tage lang dreht sich hier alles um das Thema Winterwandern.

Kartitsch: Das erste Winterwanderdorf Österreichs. © Tirol Werbung / Frank Stolle

3. Wilder Kaiser: „Instagram“-Fototour am Wilden Kaiser
Auf eine besondere Art und Weise können die Teilnehmer die Winterlandschaft am Wilden Kaiser genießen. Gemeinsam mit einem Profifotografen und einem Bergwanderführer kann bei einer erlebnisreichen Winterwanderung die Vielfalt der Naturschätze in den Orten Ellmau, Going, Scheffau oder Söll beobachtet und entdeckt werden. Mit Tipps und Tricks des Profis werden der Wilde Kaiser und seine Landschaft geschickt in Szene gesetzt und die Teilnehmer nehmen so die perfekten Urlaubs- und Erinnerungsfotos mit nach Hause.

„Instagram“-Fototour am Wilden Kaiser. © Tirol Werbung / Frank Stolle

4. Im Kaisertal geht die Sonne auf
Einmal pro Monat – immer bei Vollmond – startet von Kufstein aus eine ganz spezielle und geführte Winterwanderung. Früh morgens, wenn es noch stockdunkel ist und nur der Mond den Weg beleuchtet, machen sich die Teilnehmer auf ins Kaisertal, das 2016 zum „schönsten Platz Österreichs“ gewählt wurde. Wer die 280 Stufen und 670 Höhenmeter hinauf zur Ritzau-Alm geschafft hat, wird mit einem unvergesslichen Morgendämmerung und einem köstlichen Frühstück belohnt.

Winterwandern im Kaisertal. © Tirol Werbung / Soulas Oliver

5. Olympiaregion Seefeld: Auf vier Etappen über den ersten Winter-Weitwanderweg Tirols
Vier Tage lang in die verschneite Bergwelt der Olympiaregion Seefeld eintauchen können die Teilnehmer dieser Weitwanderung. Der erste Weitwanderweg Tirols, der im Winter begehbar gemacht wurde, erstreckt sich über das gesamte Seefelder Plateau. Die vier Etappen führen unter anderem durch das Leutaschtal, das Landschaftsschutzgebiet Wildmoos, zur großen Friedensglocke in Mösern und schließlich zur Wettersteinhütte.

Weitere Highlights und Informationen zum Winterwandern in Tirol finden Sie unter www.tirol.at/winterwandern.

Der erste Winter-Weitwanderweg in Seefeld in Tirol. © Tirol Werbung, Frank Stolle

Sichere Gastfreundschaft: Einen Überblick über die aktuellen Covid-19-bedingten Sicherheitsbestimmungen und Empfehlungen in Tirol finden Sie unter www.wilkommen.tirol.

Einzeldownloads