Winterwandern gegen den Winterblues – Die schönsten Routen im Pitztal

Aktualisiert am 11. Januar 2021

Märchenhaft verschneit, so viel Schnee wie es ihn in nur in der Kindheit gegeben hat, kristallklare Luft und ein Blick, der einen den Atem verschlägt … Der Winter im Pitztal ist nicht nur für Ski- und Snowboard-Fahrende ein absolutes Highlight.

Wer es lieber etwas ruhiger angehen lassen möchte oder sich einfach an der Schönheit der Natur erfreuen will, findet beim Winterwandern absolute Erholung in beruhigender Stille.

Wanderung zur Gogles Alm

Erster Startpunkt dieser idyllischen Wanderung ist der Parkplatz an der Abzweigung „Gogles Alm“ unterhalb vom Naturparkhaus Kaunergrat in Richtung Fließ. Ein weiterer Ausgangspunkt ist beim Fischteich in der Ortschaft Piller.

Die Sonnenterrasse der Alm bietet einen atemberaubenden Blick ins Oberinntal, ins Pitztal und auch ins Kaunertal. Außerdem ist der Blick frei auf die Ötztaler Alpen, die Samnaungruppe sowie die Verwallgruppe mit dem Riffler.

In rund 1,5 Stunden erreicht man die Gogles Alm. © TVB Pitztal

Wandern entlang der Talloipe

Satte 21 Kilometer erwandert man auf der Talloipe von Mittelberg bis Wiese. Die eingeschneiten Wiesen, Dächer und Bäume versprühen eine besonders bezaubernde Atmosphäre und bescheren ein echtes Wintererlebnis. Der Ein- und Ausstieg zum Winterwanderweg ist in jedem Weiler möglich, so kann man sich ganz leicht die perfekte Gehzeit zusammenstellen.

Entlang der Pitze genießt man eine fabelhafte Stimmung. © Chris Walch

Harberunde im Naturpark Kaunergrat

Im Naturpark Kaunergrat – Pitztal kann man beim Winterwandern so richtig frei durchatmen! Die schöne Harberunde startet direkt vom Parkplatz des Naturparkhauses. Hier lädt auch die Aussichtsplattform Gacher Blick mit einem eindrucksvollen Blick ins Oberinntal ein.

Von der Aussichtsplattform genießt man den Blick in die Täler und Berge des Oberen Gerichts. © TVB Pitztal

Wanderung zur Meditationskapelle

Eine Wanderung in einer verschneiten Landschaft hat ohnehin etwas besinnliches an sich. Hat man die Meditationskapelle am Plattenrain zum Ziel, erlebt man doppelte geistige Erholung. Ob des umwerfenden Weitblicks über das Inntal wird der Plattenrain auch die „Kanzel des Oberlandes“ genannt. Diesen Ausblick genießt man rundherum oder durch das Panoramafenster der Kapelle und kann dabei die Gedanken einfach schweifen lassen.

Die Meditationskapelle liegt oberhalb von Arzl. © Chris Walch

Rund um den Rifflsee

Für die Bergfahrt zum Ausgangspunkt Bergstation Rifflseebahn ist ein gültiges Fußgängerticket oder ein Skipass notwendig. Oben angekommen, geht sogleich die Winterwanderung los. Auf der gemütlichen Strecke entlang der Loipe kann man den mit Schneekristallen bedeckten Rifflsee von verschiedenen Perspektiven aus bewundern.

Winterliches Idyll auf 2.300 Höhenmetern. © Daniel Zangerl

Auf den Spuren der Zirbe

Im Skigebiet Hochzeiger bietet sich als Alternative zum Skifahren der Zirbenweg an. Startpunkt der 700 m langen Winterwanderroute ist das Zeigerrestaurant bei der Hochzeiger Mittelstation. Von der Mittelstation aus sind die Stalderhütte oder das Hochzeiger Haus ebenso schöne Routen.

Zeit für Spiel und Spaß darf natürlich auch nicht fehlen. © Robert Pupeter

Winterwanderung durch Stillebach

Ausgangspunkt ist hier die Haltestelle Stillebach, bevor man über zwei Brücken auf den präparierten Winterwanderweg kommt. Durch Stillebach hindurch quert man einen malerischen See und zahlreiche zugefrorene Wasserfälle, auf denen man Eiskletter*innen dabei beobachten kann, wie sie Eis um Eis höher klettern. Aber auch bei Nacht hat eine Wanderung einen ganz besonderen Charme.

Hier jagt ein tiefverschneiter Hotspot den nächsten. © Biohotel Stillebach

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