Wipptal bei Bergwelten auf Servus TV – wo die Freiheit wohl grenzenlos ist

Aktualisiert am 04.05.2021

Am Montag, dem 17.05.2021 wird um 20.15 Uhr auf Servus TV in der Reihe Bergwelten erneut das Wipptal nördlich und südlich des Brenners vorgestellt, dieses Mal in Sommerbildern. Unter dem Titel „Das Wipptal – Grenzgebirge am Brenner“ geht es um die einmalige Landschaft in den Brennerbergen und um interessante Persönlichkeiten, die im Wipptal zu Hause sind. Bereits im November 2020 wurde über ein Interreg-Projekt eine Winterdokumentation über das Wipptal auf Servus TV ausgestrahlt.

Grenzgebirge am Brenner
Wipptaler Bergwelt © andreas kaboto photography

Ein grenzenloser Sonnenaufgang

Im Wipptal, wo die Grenzen Österreichs und Italiens aufeinandertreffen, beherrschen mächtige Dreitausender aus Granit, Gneis und Dolomit die Alpen. Eine gewaltige Arena für Bergsportler fernab des großen touristischen Treibens. Wer Abenteuer in den Bergen sucht, findet sie definitiv hier: auf einsamen Gipfeln zwischen Nord- und Südtirol. Die Nordtiroler Fotografin Victoria Hörtnagl aus Navis und der Südtiroler Bergführer Pauli Trenkwalder begeben sich auf eine Grenztour. Am Stampflkees-Gletscher folgen sie den Spuren der Grenzziehung und wandern zwischen ihren beiden Heimatländern, Österreich und Italien. Als Höhepunkt erleben sie einen Sonnenaufgang am Wipptaler Grenzkamm. Unweit entfernt liegt auf österreichischer Seite im hintersten Bergsteigerdorf Valsertal die Geraer Hütte. Der Sterzinger Bergführer Arthur Lanthaler bewirtschaftet sie seit fünfzehn Jahren und fühlt sich als Südtiroler in Nordtirol angekommen. Neben seiner vielfältigen Arbeit als Hüttenwirt kümmert er sich gern um die Instandhaltung und Markierung der Wanderwege rund um die Geraer Hütte.

Geraer Hütte
Geraer Hütte im Bergsteigerdorf Vals © Johannes Mair / Alpsolut Pictures

Unbegrenzte Kreativität inmitten der Natur

Die charmante Fuggerstadt Sterzing ist das Zentrum des Südtiroler Wipptales, mit ihren prächtigen Bürgerhäusern, mittelalterlichen Plätzen und malerische Einkaufsstraßen. Zudem ist es die Heimat des weltweit bekannten Bodypaint-Künstlers Johannes Stötter. Der Sterzinger ist ein Meister der Körperbemalung. Am liebsten arbeitet er in den Pfitscher Bergen, den Orten seiner Kindheit. Hier setzt er ein Model vor einem tosenden Wasserfall in Szene. Mit Pinselstrichen lässt er die Grenzen zwischen nackter Haut und der Natur auf magische Weise verschwimmen. Für einen Moment ist die optische Täuschung perfekt, das Model verschwindet vor dem Wasserfall, wird eins mit der Umgebung.

Kunstwerk des Bodypainters Johannes Stötter © andreas kaboto photography

Grenzgenialer Zweiradspaß

Auf den Spuren des Südtiroler Alpenwalls macht sich eine Gruppe Profi-Mountainbiker aus Nord- und Südtirol zu einer eintägigen Alpenüberquerung auf. Die Tour führt von der Tiroler Sattelbergalm bei Gries am Brenner über die geschichtsträchtige Brenner Grenzkamm-Höhenstraße, vorbei an alten italienischen Bunkern und Kasernen. Errichtet von den Italienern in den 1930er Jahren, um das besetzte Südtirol und damit die neue italienische Grenze am Brenner gegen das damalige Deutsche Reich abzusichern. Highlight der Radtour ist der ausgesetzte Portjochtrail der ins Südtiroler Pflerschtal hinunterführt. Eine Königsetappe in den zentralen Ostalpen.

Grenzkammbiken
Biken am Wipptaler Grenzkamm © Johannes Mair / Alpsolut Pictures
Grenzkammbiken mit Blick auf Olperer
Bikeroute mit genialem Ausblick – in Hintergrund der Olperer © Johannes Mair / Alpsolut Pictures

Ein Berg der Landesgrenze

Im hintersten Gschnitz- und Obernbergtal sowie im Pflerschtal thront das Dreigestirn der Tribulaune, dem markantesten Grenzmassiv zwischen Nord- und Südtirol. Die schroffen Gipfel üben eine ganz besondere Anziehungskraft auf die Talbewohner aus und bilden atemberaubende Talschlüsse. Seit ihrer Kindheit träumt die junge Bergsteigerin Natalie Ploner davon den Pflerscher Tribulaun zu besteigen, so wie es einst schon ihre Großeltern taten. Mit Wolfgang Peer, Bergführer aus dem Nordtiroler Wipptal, will sich Natalie ihren großen Traum erfüllen. Natalie entdeckt während des Aufstiegs eine ganz neue Seite ihres Hausberges. Die Route auf den Pflerscher Tribulaun gilt als schwerster Normalweg der Südtiroler Alpen.

Bergtour am Grenzkamm
Bergtour zum Pflerscher Tribulaun © Johannes Mair / Alpsolut Pictures

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Diese Bergwelten-Sendung wurde gemeinsam vom Tourismusverband Wipptal und von der Tourismusgenossenschaft Sterzing-Pfitsch-Freienfeld, dem Tourismusverein Gossensass und Ratschings Tourismus umgesetzt und wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020, Interreg-Mittelprojekt „BWFP – Bergwelten – Eine Filmproduktion über die Brennerregion“, ITAT 4089.

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