Zu Fuß durchs Alpbachtal bei Tag und Nacht

Aktualisiert am 09.02.2026

50 Kilometer, 24 Stunden unterwegs, vom Hochgebirge des Alpbachtals bis ins Inntal. Die „Alpbachtal 24h Wanderung“ verbindet am 11. Juli alpine Herausforderungen mit stillen Momenten und macht die Landschaft zwischen Rofan und Inn intensiv erlebbar.

Am 11. Juli 2026 wird wieder rund um die Uhr gewandert. © Alpbachtal Tourismus

Kramsach – In den Morgenstunden, kurz vor 9 Uhr, sammelt sich das Wandergrüppchen am ehemaligen Liftparkplatz der Sonnwendjochbahn. Schuhe werden geschnürt, Rucksäcke geschultert, letzte Blicke gehen zum Himmel. Die „Alpbachtal 24h Wanderung“ lädt ein, Grenzen zu verschieben. Hier geht es nicht um Geschwindigkeit. Es geht um die Freude am Draußensein, um Ausdauer, um Gemeinschaft und um ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt. Die Strecke misst rund 50 Kilometer mit etwa 2700 Höhenmetern im Aufstieg. Daher sollte man eine gute Kondition aufweisen, auch wenn genügend Verpflegungsstationen zur Rast angeboten werden. Gewandert wird in einer geführten Gruppe mit maximal 110 Personen, die von erfahrenen Berg- und Wanderführern begleitet wird.

Die Strecke 2026 führt vom Tal hinauf ins Rofangebirge

Mit Start und Ziel in Kramsach wird in diesem Jahr die Strecke um den Zireiner See bis ins Brandenberg begangen. © Alpbachtal Tourismus

Die „Alpbachtal 24h Wanderung 2026“ führt hinauf zum Zireiner See, dem blauen Auge im Rofangebirge. Mit Startpunkt um 9 Uhr Liftparkplatz in Kramsach geht es zunächst durch bewaldetes Gelände zu den Kraftplätzen „Kaltes Wasserl“ und „Herrgottstein“. Gegen Mittag erreicht die Gruppe die Ludoialm oberhalb von Münster. Es ist Zeit für eine ausgedehnte Pause. Nach rund 10 Kilometern und etwa 1.300 Höhenmetern öffnet sich der Blick ins Rofangebirge. Der Zireiner See liegt still unter den Gipfeln.

Höhenwege und gemütliche Hütteneinkehr

Der weitere Anstieg zum Rosskogel auf 1900 Meter bietet eine fabelhafte Panoramasicht. Auf
Anderl’s Hütte gibt’s Kaffee und Kuchen für die Wandergruppe, bevor sich der Weg ins Tal nach Aschau zieht. Beim Gwercherwirt gibt es das gemeinsame Abendessen. Es ist eine wohlverdiente Rast, bevor die Nacht beginnt.

Die ersten Sonnenstrahlen erblickt man dann auf der Voldöpper Spitze, bevor es zurück nach Kramsach geht. © Alpbachtal Tourismus

Gemeinsam durch die Dunkelheit, bis die Sonne wieder lacht

Mit der Dämmerung beginnt das nächtliche Abenteuer entlang der Brandenberger Ache. Das Rauschen der Ache begleitet die Gruppe durch die Dunkelheit. Der Weg führt vorbei an der Jausenstation Tiefenbachklam und weiter bis ins Dorfzentrum von Brandenberg, wo ein Mitternachtssnack neue Energie spendet. Die Karawane zieht weiter zur Voldöpper Spitze. Am höchsten Punkt erwartet man gemeinsam den Sonnenaufgang. Danach führt der Abstieg wieder zurück nach Kramsach. Die geplante Ankunft ist um 9 Uhr. Achtung: Es gibt bereits eine Warteliste für die Teilnahme. Weitere Informationen unter: https://www.alpbachtal.at/de/24hwanderung

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