Innsbruck will die Marke „Bergsilvester“ weiterentwickeln

Bergsilvester Innsbruck
Bergsilvester Innsbruck ©Tommy Bause

Innsbruck will die Marke „Bergsilvester“ weiterentwickeln

Zum Jahreswechsel 2017/2018 findet das Innsbrucker Zwergerl- und Bergsil-vester bereits zum 24. Mal statt und hat sich in diesem Zeitraum zum Publikumsmagneten und Wirtschaftsmotor für die Stadt entwickelt. Eine neue Inszenierung ist nun für den Jubiläums-Jahreswechsel 2018/19 geplant. Der Wert der Marke sei für Innsbruck erheblich und müsse daher auf internationalem Niveau weiterentwickelt werden.

„Das 25-Jahr-Jubiläum des Bergsilvesters ist der ideale Zeitpunkt für eine Innovation. Damit können wir die Veranstaltung mit völlig neuen Höhepunkten ausstatten“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Sie betont weiter: „Seitens der Stadt stehen wir weiterhin für eine Weiterentwicklung des Bergsilvesters in einer innovativen und modernen Form.“ In diesem Jahr findet ein traditionelles Feuerwerk zum Jahreswechsel statt.

Der Jahreswechsel in Innsbruck und der Besuchermagnet „Innsbrucker Bergsilvester“ würden sich größter Bekanntheit und Beliebtheit erfreuen und tragen damit zur Spitzenauslastung der touristischen Infrastruktur über Weihnachten und Silvester bei, erklärt TVB-Chefin Karin Seiler-Lall. Alljährlich feiern rund 30.000 Besucher aus allen Teilen der Welt Silvester in Innsbruck und sorgen damit für eine Auslastung der rund 13.000 Betten in und rund um die Stadt. „Hochgerechnet auf die durchschnittliche Preisstaffelung der Hotellerie und der zwei- bis dreitägige Aufenthaltsdauer rund um den Jahreswechsel ergibt sich damit ein Gesamt-Umsatz von über 7 Mio. €.“

Innovation ja, Experimente nein

„Nach 25 Jahren wird es Zeit, den Bergsilvester auch weiter zu entwickeln. Was bleibt, ist unser Anspruch zum Jahreswechsel etwas Sensationelles und Einzigartiges in Innsbruck anzubieten. Die technische Umsetzung des neuen Konzeptes mit Laser, Licht, Wasser und weiter auch Feuerwerkselementen benötigt aber noch Zeit. Vor allem deshalb, weil man Gefahrenpotentiale für Menschen, Tiere und Natur aufgrund der derzeit technisch machbaren Laserprojektionen noch nicht restlos ausschließen kann. Die Sicherheit geht aber zu 100% vor, hier gibt es keinen Spielraum oder Experimente mit uns“, erklärt der für den Tourismus und den Naturraum zuständige Stadtrat Franz X. Gruber. Daher wolle man heuer noch einmal die Durchführung des üblichen Feuerwerks, dessen Kosten mit 30.000 € angesichts der gesamten Wertschöpfung mehr als angemessen erscheinen, beantragen.

Die Marke „Innsbrucker Bergsilvester“ habe damit einen enormen wirtschaftlichen Wert, die Anziehungskraft der Veranstaltung müsse stetig optimiert werden, bekräftigt Bernhard Vettorazzi, GF des Innsbruck Marketing, auch angesichts der steigenden Konkurrenz von Silvesterfeierlichkeiten. Bereits seit Monaten würden daher weltweit Formate analysiert und Innovationen wie auch Lasershows als Ersatz für das traditionelle Feuerwerk geprüft. „Für die moderne Lichtinstallation mit Klang und einer zugehörenden "story" sind Erstinvestitionen von rund 400.000 € erforderlich. Eine solche Investition macht besonders anlässlich eines Jubiläums Sinn“, erklärt Vettorazzi.

 „Die Marke ‚Bergsilvester‘ wurde in langen Jahren aufgebaut und ist ein wertvoller Besuchermagnet. Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung unserer Gäste“ erklärt auch TVB-Obmann Karl Gostner. „Das Feuerwerk war bisher immer der emotionale Höhepunkt des Events. Wenn innovative, spektakuläre und finanzierbare Lösungen gefunden werden, die auch der Erwartungshaltung unserer Gäste entsprechen ist eine Änderung des Programmablaufs zu rechtfertigen!“

 

 

Bilder zur Presseinformation

  • Bergsilvester Innsbruck

  • Bergsilvester Innsbruck auf der Seegrube