Lustiges Ostereiersuchen im Freilichtmuseum

Am Osterwochenende begeben sich Kinder im Kramsacher Freilichtmuseum auf die bunte Ostereiersuche.

1000 bunte Eier sind am Ostermontag im Freilichtgelände versteckt. Kinder werden ihre Freude haben.
1000 bunte Eier sind am Ostermontag im Freilichtgelände versteckt. Kinder werden ihre Freude haben. ©Grießenböck

Zu Ostern feiert man die Auferstehung Jesu Christi. Den Kindern erzählt man, dass der Osterhase viele bunte Eier als Geschenke versteckt hat. Wie diese beiden Tatsachen zusammenhängen, kann man bei einem herrlichen Osterspaziergang im Museum Tiroler Bauernhöfe erfahren. Bis in das 16. Jahrhundert lässt sich der Brauch um die färbig verzierten Ostereier nachweisen. „Eier und Hasen gelten zwar als Symbole der Fruchtbarkeit, doch wer sich schließlich den eierbringenden Osterhasen ausgedacht hat, ist unklar“, sagt Thomas Bertagnolli, der wissenschaftliche Leiter des Museums. In der bäuerlichen Tradition verzierte man die Eier mit religiösen Sinnbildern und Zeichen. Als Motive galten das Osterlamm, Ähren und Szenen biblischer Geschichten. Weil das Ei also historisch betrachtet untrennbar mit dem Osterfest verbunden ist, lädt auch das Museum Tiroler Bauernhöfe alle Kinder zum eifrigen Ostereiersuchen ein. Am Ostersonntag den 16. April zeigen Kunsthandwerker aus der Region ihre traditionellen Handwerksvorführungen. Am Ostermontag den 17.4. heißt es dann: „Auf zum Ostereier suchen“. Kinder werden ihre wahre Freude haben, denn im weitläufigen Museumsgelände werden 1000 bunte Ostereier versteckt. Jeweils von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr finden die Osternachmittage im Museum Tiroler Bauernhöfe statt. www.museum-tb.at

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