119 Tiroler Almhütten für Feinschmecker

Aktualisiert am 21.03.2019

Auch 2019 haben es die besten Hütten und Almen in den neuen Gault&Millau Hüttenguide Tirol geschafft. Der österreichweit anerkannte Guide für Feinschmecker führt in seiner aktuellen Ausgabe 119 Tiroler Almhütten.

St. Johann, Angerer Alm, Fleischgericht © Frank Bauer

Der jährlich von Karl und Martina Hohenlohe herausgegebene Gourmetführer Gault&Millau hat bei seinen Recherchen mehr als nur Bratwurst und Leberkäse auf Tirols Hütten entdeckt. Vor allem der Trend zu frischen, regional hergestellten und saisonal orientierten Speisen sei klar erkennbar, wie die Feinspitze von Gault&Millau vermelden.

Neuerungen im aktuellen Hüttenguide

Als Novum sind im aktuellen Guide jene Betriebe mittels Piktogramm gekennzeichnet, die auf genehmigten Strecken mit dem Mountainbike oder Rad erreichbar sind. Darüber hinaus wurden auch die „Kulinarischen Wanderungen“ integriert. In Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Themenexperten hat die Tirol Werbung 9 Ausflüge zu Almen, Hütten und Bergrestaurants ausgewählt, die Gourmets, Freunde von Selbstgemachtem und Familien ansprechen.

Die beiden Gault&Millau-Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe. © Gault & Millau

Gault&Millau Hüttenguide: 119 Empfehlungen, 4 Beispiele

Alte Rezepte, aber neu interpretiert und dennoch typisch für die jeweilige Region – der neue Hüttenguide präsentiert in seiner ersten Ausgabe mehr als 119 Almhütten für Gourmets, Familien, Sommergäste und Wintergäste. Die folgenden vier Beispiele geben einen Vorgeschmack darauf:

Gourmets werden auf der modernen Umbrüggler Alm bei Innsbruck glücklich. Die Menüs orientieren sich am saisonalen Angebot, so kommt im Frühling beispielsweise Bärlauchrisotto mit Spargel auf den Teller. Gault&Millau empfiehlt vor allem die Degustationsmenüs mit Spezialitäten aus dem Naturpark Karwendel: „An so einem Abend können auch schon einmal Medaillons vom Maibock mit Spitzkraut, Preiselbeeren und Wacholderpaunzen auf dem Teller landen.“

Die Umbrüggler Alm bei Innsbruck. © TVB Innsbruck / Daniel Zangerl

Die für Wanderer über den spektakulären Drischlsteig bei Imst erreichbare Muttekopfhütte wurde vom Österreichischen Alpenverein als besonders kinderfreundlich ausgezeichnet. Einheimische schwärmen von der Kaspressknödelsuppe, die Karte bietet auch spezielle Menüs für Kinder. Gault&Millau empfiehlt sowohl Süßes als auch Pikantes: „Speziell empfehlenswert sind jedenfalls die Schlipfkrapfen sowie der üppige Kaiserschmarren.“

Der Weg auf die Muttekopfhütte bei Imst © Bert Heinzlmeier

Mehrgängige Gourmet-Menüs gehören in der Kristallhütte im Skigebiet Hochzillertal/Hochfügen ebenso zur Tagesordnung wie ein 500 Gramm schweres Ribeye-Steak vom Black Angus Rind. „Kulinarisch besonders empfehlenswert: kräftige Spinatknödel mit brauner Butter und geriebenem Bergkäse, der verführerisch süße Kaiserschmarren und die regionale Käseauswahl der Sennerei Zillertal“, schreibt Gault&Millau. Auch im Weinkeller lagert Hochwertiges, vorwiegend aus Österreich und Italien.

Die Kristallhütte im Zillertal © Thomas Jantscher

Wer im Sommer zum Alpengasthof Loas bei Schwaz kommt, hat dort meistens eines im Sinn: Wandern und danach gut Essen. Auf der Speisekarte stehen viele Tiroler Klassiker – wie Kaspressknödel, sauer marinierter Graukas oder Speckbrote. „Der eigentliche Grund für viele Loas-Ausflügler sind aber die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Loas-Schnitzel“, konstatiert Gault&Millau. Denn das werde hier noch in einer gusseisernen Pfanne über offenem Feuer zubereitet. Den Alpengasthof Loas erreichen Wanderer über breite Wege von Hochpillberg aus.

Blick vom Weg vom Loassattel (bei Schwaz) zum Gilfert © Wolfgang Ehn

Überblick aller 119 von Gault&Millau empfohlenen Tiroler Almhütten: 
https://at.gaultmillau.com/restaurants/almhutten

Gault&Millau Hüttenguide Tirol

  • Preis: € 7,90,-
  • 72 Seiten
  • Ab sofort erhältlich

Weitere Informationen zu Tirols Kulinarik unter www.tirol.at/kulinarik

Druckfähige Pressefotos unter www.presse.tirol.at und www.bilder.tirol.at

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